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Wuppermann in Leverkusen will Co2-neutral produzieren

Leverkusener Unternehmen : Wuppermann will Co2-neutral produzieren

Der Leverkusener Stahlverarbeiter Wuppermann legt beim Klimaschutz ambitionierte und vor allem ganz konkrete Ziele vor: Bis 2025 wird die Produktion von verzinktem Bandstahl an allen Standorten CO2-neutral produzieren.

Das teilt das Unternehmen mit und reiht sich somit ein in die Linie der Firmen vor Ort, die Klimaneutralität ankündigen wie etwa Lanxess, Covestro und Bayer. Dafür stellt Wuppermann seinen Strommix nach und nach auf den Bezug aus regenerativen Energien um. Johannes Nonn, Sprecher des Unternehmensvorstands: „Als energieintensives Unternehmen und großer europäischer Stahlverarbeiter hat das Thema Nachhaltigkeit für die Wuppermann-Gruppe eine hohe strategische Bedeutung. Daher wollen wir Vorreiter bei der CO2-Neutralität sein.“ Die Leverkusener Firma produziert im Jahr etwa eine Million Tonnen bandverzinkten Stahl mit dem sogenannten „Heat-to-Coat“-Verfahren, das nach Unternehmensangaben im Vergleich zu den herkömmlichen Verzinkungsverfahren auf Basis fossiler Energien über 30 Prozent CO2 einspart. „Das ist ein Wettbewerbsvorteil Richtung Nachhaltigkeit, auf den wir stolz sind“, merkt Nonn an.

(LH)