Analyse zu „Spaziergängen“ von Impfgegnern in Leverkusen „Wolf im Wolfspelz“ – Rechtsextremist führt Impfgegner

Leverkusen · Der Opladener Ratsherr Markus Beisicht erregt mit „Spaziergängen“ und absurden Vergleichen Aufmerksamkeit, auch im Düsseldorfer Landtag. Das gehört zu seinem politischen Kalkül, ultrarechte Ansichten zu verbreiten und Menschen zu radikalisieren.

 „Spaziergänge“ von Impfgegnern gibt es in vielen Städten. In Leverkusen ist der rechtsextreme Einfluss offenbar besonders stark. 

„Spaziergänge“ von Impfgegnern gibt es in vielen Städten. In Leverkusen ist der rechtsextreme Einfluss offenbar besonders stark. 

Foto: dpa/Christoph Schmidt

Auch das Absurde wird nicht richtiger oder falscher, wenn man es wiederholt. Es bleibt absurd. In der Ratssitzung am Montag hat Ratsmitglied Markus Beisicht vom Aufbruch Leverkusen erneut den deutschen Rechtsstaat mit dem Apartheid-Regime in Südafrika verglichen und gleich noch einen draufgesetzt, indem er auch das SED-Regime in die Nähe derer gerückt hat, die hierzulande frei gewählt politische Verantwortung tragen. Warum er nicht gleich auch das Nazi-Regime, Nordkorea und die Mullahs in Teheran mit in die Vergleichsmasse nimmt, bleibt sein Geheimnis.