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WGL-Bau an Helenenstraße in Leverkusen wird Anfang 2021 fertig

Wohnungen für Manfort : WGL-Bau an Helenenstraße wird Anfang 2021 fertig

Seit Anfang 2019 wird an der Helenenstraße gebaut. Damals begann die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) mit den Abrissarbeiten der alten, in die Jahre gekommenen Mehrfamilienhäuser. Auf dem gleichen Gelände entsteht neuer Wohnraum. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Am Montag fand ein symbolisches Richtfest statt. Es habe sich als wirtschaftlicher erwiesen, die alten Gebäude abzureißen und neu zu bauen, als sie aufwendig zu modernisieren, sagt WGL-Geschäftsführer Wolfgang Mues.

Elf Wohnungen entstehen im Haus 16/18, das öffentlich gefördert ist. Diese sind 66 bis 76 Quadratmeter groß. Die Miete pro Quadratmeter wird hier sechs Euro betragen. Im freifinanzierten Haus 20/22 entstehen 13 neue Wohnungen, die zwischen 74 und 80 Quadratmeter groß sind. Hier beträgt die Miete 9,50 Euro pro Quadratmeter. Alle Wohnungen werden mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet.

Die beiden neuen Wohnobjekte stehen näher an der Straße als die alten Gebäude. Die Anzahl an Wohnungen bleibt mit insgesamt 24 gleich, allerdings seien die neu entstandenen Wohnungen erheblich größer und zudem barrierefrei, betont Mues. Die erwarteten Baukosten für die beiden neuen Wohnobjekte liegen insgesamt bei gut fünf Millionen Euro.

Uwe Richrath, Oberbürgermeister und WGL-Aufsichtsratschef, freut es ganz besonders, dass es auf der Helenenstraße vorangeht. „Mein Vater hat hier 45 Jahre bei Wuppermann gearbeitet, das Stahlwerk hat diese Siedlung stark geprägt“, sagt er. Die Helenenstraße wurde 1931 nach Helene Wuppermann benannt.

Vor zwei Wochen war Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, in Leverkusen bei der Eröffnung des Rheindorfer Karrees. „Die anerkennenden und lobenden Worte der Ministerin haben uns sehr gefreut und uns auf unserem Weg bestärkt“, sagt Mues. Zudem habe es der WGL auch überregional Aufmerksamkeit eingebracht. „Wir werden auch weiter preiswerten Wohnraum anbieten“, kündigt Mues an. So zum Beispiel an der Bodelschwinghstraße, wo der nächste Antrag gestellt werden soll.