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Werner Nolden lässt neue Hecke auf der Opladener Wupperwiese pflanzen

1200 Beerensträucher : Neue Hecke auf der Opladener Wupperwiese

Nachdem Veranstalter Werner Nolden schon im Januar elf Lindenbäume auf der Kastanienallee gepflanzt hatte, ist er aktuell mit weiteren Verschönerungsaktionen auf dem Gelände der Opladener Bierbörse beschäftigt.

Vor etwa zwei Wochen und mit Hilfe einiger Mitarbeiter hatte er auf der Wupperwiese begonnen, eine neue Wildhecke am Hang zwischen Wiesenrand und Kastanienallee zu pflanzen. „Insgesamt 1200 Beerensträucher haben wir dort eingepflanzt, angefangen von wilder Brombeere über Feuer- und Sanddorn bis hin zu Heckenberberritze – also insgesamt verschiedene Pflanzen, die Früchte tragen, so dass sie Vögeln ausreichend Futter bieten“, berichtet er. Um zu verhindern, dass jemand über das Areal läuft, ist es durch einen kleinen Zaun geschützt. Zum Schutz vor dem Appetit der Hasen sind die Setzlinge mit grünen Plastikringen eingefasst.

Nun will Nolden auf beiden Seiten der Wupperwiese zudem rund 800 Quadratmeter Rasensamen in den Boden einarbeiten, in der Hoffnung, dass das Gras schnell anwächst und bis zur geplanten Bierbörse im August grünt.

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Im Übrigen ist bei den Arbeiten am Hang eine alte, etwa 80 Meter lange Mauer zum Vorschein gekommen, die schon in Vergessenheit geraten war. Nolden erinnerte sich an Schilderungen von Herbert Sondermann, dem früheren Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO), das die Wupperwiese vor etwa 70 Jahren als Handballplatz genutzt wurde. Nolden: „Wir haben uns gewundert, warum Eisenteile auf dieser Mauer montiert waren. Mit Hilfe des Opladener Geschichtsvereins haben wir herausgefunden, dass darauf Holzlatten montiert waren, so dass die Leute dort sitzen und die Handballspiele verfolgen konnten.“ Eigene Bretter darauf anbringen will Nolden nicht, weil sie vermodern oder zerstört werden könnten. Auf jeden Fall aber könnten Gäste schon bei der nächsten Bierbörse auf dieser Mauer sitzen und ihr Bier genießen.