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Leverkusen: Werbeflut in der Kritik

Leverkusen : Werbeflut in der Kritik

Hauptsache, die Kasse klingelt: Die Stadt vermarktet zunehmend Flächen im öffentlichen Raum für private Werbung. Seit kurzem werden auch die Rückseiten der Schilderbrücken – etwa am Willy-Brandt-Ring oder am Europaring an Unternehmen als großflächige Reklametafeln verkauft.

FDP-Bezirksvertreter Friedrich Busch kritisierte diese Nutzung heftig: Diese Werbeflut lenke den Autofahrer zu stark ab. Laut Busch soll die Werbung an Schilderbrücken für zwei Jahre getestet werden. Steige die Unfallhäufigkeit an diesen Stellen, soll das Experiment abgebrochen werden. Busch findet übrigens auch, dass die zunehmende Werbeflut das Stadtbild verschlechtert.

(RP)