Leverkusen: Weniger Abschiebungen

Leverkusen: Weniger Abschiebungen

Die Zahl der Abschiebungen von in Leverkusen lebenden Menschen ohne Aufenthaltsrecht ist 2017 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Wurden 2016 noch 47 Personen in ihre Heimatländer zurückgeführt - zwei davon befanden sich in Abschiebehaft - so waren es 2017 (erfasst bis 31. Oktober) nur 20. Davon befanden sich drei in Abschiebehaft. Bei den Nationalitäten standen 2017 die Serben (10) ganz oben, gefolgt von Personen aus Albanien (3), Marokko (2) und dem Kosovo (2). 2016 hatten noch Bosnier (12) die Liste angeführt, dann folgten Serben (9) und Russen (8). Das geht aus einer Anfrage des Einzelvertreters im Stadtrat, Keneth Dietrich, hervor.

Insgesamt leben derzeit 2500 Menschen in der Stadt, die einen Aufenthaltstitel aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen haben. 401 Personen haben diese Aufenthaltserlaubnis nicht, werden aber geduldet. Gründe sind Reiseunfähigkeit oder andere Abschiebehindernisse, aber auch gute Integration.

(bu)
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