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Leverkusen: Weihnachtsmärkte und Eisfestival: Geschäfte laufen gut

Leverkusen : Weihnachtsmärkte und Eisfestival: Geschäfte laufen gut

Zufriedene Gesichter bei den Machern der Weihnachtsmärkte in Opladen und Wiesdorf, ein Rekordstart für das Eisfestival an der Schusterinsel: Die Advenszeit ist für die Händler erfolgreich angelaufen.

"Zufrieden ist nicht der richtige Ausdruck. Ich bin begeistert", sagt Werner Nolden sogar, Organisator von Leverkusen on Ice. "Es ist so gut, wie es noch nie war." Vor allem das große neue Zelt direkt neben der Eisfläche habe sich bewährt. "Man steht im Trockenen und es ist einfach Stimmung in der Bude." Von Freitag bis Sonntag kamen etwa 1000 Besucher pro Tag zur Schusterinsel, in den ersten 19 Tagen zählte Nolden rund 7000 Eisläufer. "Das Eisstockschießen ist bis auf drei Sonntagstermine schon bis zum 6. Januar ausgebucht." Am Montag ging die Gruppenphase der Stadtmeisterschaft mit 48 Mannschaften los.

Dabei profitiert Nolden auch vom besseren Wetter. Im vergangenen Winter hat es an 41 von 45 Öffnungstagen geregnet. "Nun waren von bislang 19 Tagen nur drei Tage nass", rechnet er vor.

Den wahrscheinlich am besten besuchten Tag hat der Christkindchenmarkt bereits hinter sich: Das Mitternachts-Shopping am Samstag lockte 90.000 Besucher über den Tag verteilt nach Wiesdorf. "Leider hat es um 20 Uhr angefangen zu regnen, deswegen haben wir auch ein bisschen früher aufgehört", sagt Organisator Axel Kaechele. "Unter den neuen Schirmen im Winterdorf war es aber bis zum Schluss voll."

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Nach einem verhaltenen Start hat das Geschäft auch bei den Weihnachtsartikeln angezogen. "An den ersten beiden Tagen ging es beim Glühwein schon gut und bei den anderen Buden ist es spürbar besser geworden, als es zum Monatsende Geld gab", Auch die neue Kinderbetreuung am Wochenende in den Luminaden wurde gut angenommen. "Es war an beiden Tagen voll und Kinder, die Samstags da waren, sind teilweise Sonntag wieder gekommen", sagt Kaechele, der auf Sponsoren hofft, um die "Wichtelwerkstatt" im nächsten Jahr auch unter der Woche anbieten zu können.

Mit konkreten Zahlen kann Dirk Pott für das Bergische Dorf in Opladen nicht dienen, aber der stellvertretende AGO-Vorsitzende kann nach einer Woche dennoch sagen: "Wir sind zufrieden, die Händler in den Handwerksbuden sind sogar äußerst zufrieden." Nur die neuen Händler unter den 34 Ständen in der Opladener Fußgängerzone sehen noch Luft nach oben. "Da gibt es noch kleine Probleme, es läuft nicht ganz so gut wie sie gerne hätten. Aber es muss erstmal erkannt werden, wer und was da noch ist." Sein positiver Eindruck wurde auch nicht durch den trüben Sonntag gestört. "Der Markt war trotzdem gut besucht."

(irz)