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VR Bank feiert Wiedereröffnung der umgebauten Filiale Herzogstraße

Die Opladener Filiale der VR Bank ist umgebaut worden : Hell, freundlich und „abgesegnet“

Die Opladener Filiale der VR Bank ist für 1,5 Millionen Euro umgebaut worden. Freitag war Einweihung.

Ahnungslose Kunden, die am Freitagmorgen nur eine Überweisung in der Opladener Geschäftsstelle der VR Bank abgeben wollten, mussten sich den Weg zum Schalter bahnen. In der Halle drängten sich die Besucher bei der offiziellen Eröffnung nach dem Umbau. Aber für die Feier galt ebenso wie für die Sanierungsmaßnahmen: alles bei laufendem Betrieb.

An normalen Öffnungstagen bietet sich nun ein ganz anderes Bild. Die alte Kassenhalle wirkt übersichtlich, großzügig und vor allem sehr hell. Weißer Anstrich und eine zeitgemäße Beleuchtung sorgen für diese freundliche Atmosphäre. Die Mitarbeiter vor Ort, die in den vergangenen Monaten enger zusammenrücken und manchen Umzug in Kauf nehmen mussten, fühlten sich „pudelwohl“, versicherte Silke Kloke, seit 15 Jahren Filialleiterin.

„Diese Investition bedeutet ein klares Bekenntnis zum Standort Opladen“, sagte Vorstand Lothar Uedelhoven. Er erinnerte an den ersten Spatenstich zum Bau der Hauptstelle und „Herzstück der alten Volksbank Rhein-Wupper“ im Januar 1972. Damals habe Manfred Wiethüchter etwa an der Stelle gestanden, an der er seine Rede nun halte. Am Freitag waren der ehemalige VB-Vorstand und sein Kollege Richard Fricke als Ehrengäste dabei. Damals betrug die Bilanzsumme 82 Mio. D-Mark oder umgerechnet rund 40 Mio. Euro. Die Zahl der Mitglieder lag bei etwas mehr als 2500.

„Wenn man die heutigen Zahlen daneben legt, zwei Milliarden Euro Bilanzsumme und über 47.000 Mitglieder, wird die enorme Entwicklung der Bank noch einmal deutlich“, sagte Uedelhoven. Der Servicebereich ist moderner und offener gestaltet, die Service-Büros rundum – für die Privatkundenberatung im Erdgeschoss und für die Berater für Firmenkunden in der 1.Etage – sind aufgehellt und mit einem dicken, schalldämpfenden Teppichboden ausgestaltet worden.

Die Filiale bleibt zentrale Anlaufstelle für alltägliche Bankgeschäfte und individuelle Kundenbetreuung mit Spezialisten für die Palette der Bank- und Finanzdienstleistungen, inklusive Vermögensberatung, Wohnbaufinanzierung und Immobilienvermittlung. Bürgermeister Bernhard Marewski lobte neben dem Bekenntnis zum Standort das soziale Engagement der Genossenschaftsbank, die mit ihren Überschüssen viele Projekte in der Stadt unterstützt  – 74.000 Euro im vergangenen Jahr – und die Auszeichnung „Leverkusener Löwe“ gestiftet hat.

Auf die Zinsentwicklung wird der Segen, den Stadtdechant Heinz-Peter Teller und sein evangelischer Kollege Pfarrer Martin Weidner für das umgebaute Haus erbaten, kaum auswirken. Aber hoffentlich auf das umsichtige und fürsorgliche Miteinander in diesem Gebäude. „Was haben Sie eigentlich mit den alten Kugellampen gemacht?“ interessierte sich Pfarrer Teller für den Verbleib der Leuchten im Stil der Siebziger. Weggeworfen wurden sie nicht, sondern verschenkt. Interessenten gab es mehr als Lampen.