Kommentar: Vor dem Parken nachdenken

Kommentar: Vor dem Parken nachdenken

Leverkusen hat als Stadt sicher nicht die Verkehrsprobleme und Parknöte wie die Metropolen Köln und Düsseldorf. In verschiedenen Stadtteilen gibt es aber durchaus ernste Situationen, wo regelmäßig so dicht geparkt wird, dass die Fahrer von Rettungsfahrzeugen nicht mehr durchkommen.

Gedankenlosigkeit, Faulheit und die Unkenntnis über die Größe der Spezialfahrzeuge, die viel Platz brauchen, führen zu den Schwierigkeiten. Allerdings auch der Mangel an Platz für die große Zahl der Fahrzeuge. In der Regel kommen die erfahrenen Retter schnell durch. Sie wollen Menschen helfen und sich nicht mit Falschparkern anlegen müssen. Die Anwohner sollten allerdings auch mal nachdenken. Was würden sie denken, wenn der Notarzt sie oder einen Angehörigen zu spät erreicht, weil der Rettungswagen in einem Engpass steckenblieb? Andererseits sind auch die Bauunternehmen und die Stadtbauaufsicht in der Pflicht, bei neuen Siedlungen ausreichend große Straßen zu bauen. In Hitdorf oder auch in der Bahnstadt Opladen wurden Baugebiete realisiert, die dieser Forderung eher nicht entsprechen.Das Zuparken von "innerstädtischen Rettungsgassen" bleibt ein Problem.

(RP)