Videoüberwachung am Bahnhof: Pilotprojekt startet 2020 in Opladen

Vandalismus vorbeugen : Videokameras für Bahnhof Opladen kommen 2020

Die Videoüberwachung am Bahnhof Opladen kommt: Das, was die Politik seit Monaten fordert, um weiteren Vandalismusschäden am Bahnhof möglichst entgegenzuwirken, setzen Deutsche Bahn und Nahverkehr Rheinland jetzt in einem Pilotprojekt um.

Im kommenden Jahr beginnt der Einbau von hochauflösenden Full-HD-Kameras in Opalden und am Bahnhof Düren. „Die neuen Kameras sind auf dem höchsten Stand der IT-Sicherheit und vandalismusresistent“, betont die Bahn. Der Nahverkehr Rheinland steckt 200.000 Euro in die neue Kamera- und Aufzeichnungstechnik. Oberbürgermeister Uwe Richrath betont: „Die Entscheidung von Deutscher Bahn und Nahverkehr Rheinland, den Bahnhof Opladen mit hochauflösender Videoüberwachung auszustatten, begrüße ich ausdrücklich. Denn so kann Fällen von Vandalismus wirksam begegnet und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste gestärkt werden.“ Im vergangenen Jahr lagen die Schäden für Vandalismus und Graffiti allein an den NRW-Bahnhöfen bei rund 2,8 Millionen Euro, heißt es von der Bahn, nennt die Bahn Zahlen.
Insgesamt stehen bei der Bundespolizei für den Ausbau der Videoüberwachung bis zum Jahr 2023 Mittel in Höhe von mehr als 70 Millionen Euro bereit. Mit den darüber hinaus vom Bundesministerium für Verkehr für die Bahn „von 2020 bis 2024 insgesamt vorgesehenen Mitteln von 50 Millionen Euro können bis Ende 2024 nahezu alle großen Bahnhöfe mit moderner Videotechnik ausgestattet werden“, berichtet die Bahn. Sie gibt rund 170 Millionen Euro pro Jahr für die Sicherheit der Bahn und ihrer Kunden aus. „Künftig kommen zusätzliche Eigenmittel der DB im Umfang von 12,5 Millionen Euro hinzu, die die DB bis 2024 in Sicherheitstechnik investiert“, heißt es weiter. 7.400 Videokameras stehen schon an über 1000 Bahnhöfen. Weitere 32.000 Kameras seien in Zügen des Nah- und S-Bahnverkehrs installiert.

(LH)