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Verfügungsfonds Opladen gibt bis zu 5000 Euro für Projekte

Beirat gründet sich : Verfügungsfonds Opladen gibt bis zu 5000 Euro für Projekte

(RP) Eigene Projekte mit finanzieller Unterstützung verwirklichen und damit einen Beitrag zur Aufwertung des Zentrums von Opladen leisten: Möglich ist dies durch den Verfügungsfonds im Rahmen der Stadtteilentwicklung Opladen.

Ein Beirat prüft die eingereichten Projekte und kann je Projekt bis zu 5000 Euro Zuschuss bewilligen. Mit diesen Fördermitteln können Geschäftsleute, Gastronomen, Eigentümer und Einwohner von Opladen Ideen im Programmgebiet der Stadtteilentwicklung Opladen entwickeln und realisieren.

Gefördert werden kleine bauliche Maßnahmen, die einen nachweisbaren, nachhaltigen Nutzen für den Standort haben, berichtet die Stadtverwaltung. Aber auch die Kosten für eine Entwicklung von Konzepten oder Planungen werden unterstützt. Förderwürdige Projekte sind solche, die zur Aufwertung des Stadtbildes beitragen, Investitionen in die Möblierung und Beschilderung des öffentlichen Raums tätigen, die Belebung des Einzelhandels und der Gastronomie zum Ziel haben sowie Maßnahmen zur Stärkung der Stadtteilkultur. Konkret könnten das sein: eine Grün- und Blumengestaltung, das Aufstellen von Bänken oder Bücherschränken, die Gestaltung von Plätzen, von Schalt- und Stromkästen oder die Erstellung und Umsetzung eines Lichtkonzepts und vieles mehr. Ein Projekt darf insgesamt jeweils 10.000 Euro brutto nicht überschreiten. Ist das Projekt förderfähig, werden 50 Prozent der Kosten des Projektes über das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau-West“ und die Stadt Leverkusen finanziert. Die anderen 50 Prozent sind über private Investitionen aufzubringen.

Welche Projekte eine Förderung erhalten, entscheidet ein Beirat, der noch gebildet werden muss. Dieses Gremium berücksichtigt bei seinen Entscheidungen die grundsätzlichen Ziele des Stadtteilentwicklungskonzept Opladen. Einen Förderzuschlag erhalten Projekte, die einen nachhaltigen und gemeinschaftlichen Nutzen erfüllen. Die Mitglieder des Beirats sollen einen Querschnitt der Interessen möglichst aller Akteure in der Innenstadt abbilden. Neben je zwei stimmberechtigten Vertretern aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsunternehmen und Immobilieneigentümern soll das Gremium durch zwei Anwohner unterstützt werden. Das Gremium findet sich je nach Anzahl der Projektanträge drei- bis viermal im Jahr zusammen, um zu prüfen und zu entscheiden, welchen Projekten eine Förderung zugesprochen wird.

Wer Interesse hat,  im Gremium mitzuwirken, kann sich bis zum 30. April bei Frau Silke de Roode donnerstags ab 14 Uhr im Stadtteilbüro Freiherr-vom-Stein-Straße 3, oder mobil unter 0173-272408 melden.