„Kein Pardon“ – Verein „Junges Musical“ feiert 2025 besondere Premiere Kerkeling-Musical auf Leverkusener Bühne

Leverkusen · „Kein Pardon“ heißt es ab März 2025 für das „Junge Musical Leverkusen“. Der Verein darf als erste Laiengruppe das Musical aufführen, das auf dem gleichnamigen Kinofilm von und mit Hape Kerkeling basiert.

Das Junge Musical Leverkusen führt ab März 2025 das Kerkeling-Musical „Kein Pardon“ auf.

Das Junge Musical Leverkusen führt ab März 2025 das Kerkeling-Musical „Kein Pardon“ auf.

Foto: Junges Musical Leverkusen

Der Verein „Junges Musical Leverkusen“ darf als erster Laienverein Hape Kerkelings Kultmusical „Kein Pardon“ auf die Bühne bringen. Premiere ist im März 2025, der Ticketvorverkauf startet diesen Herbst. „Kein Pardon“ basiert auf dem gleichnamigen Kinofilm von 1993, in dem Hauptdarsteller Kerkeling selbst Co-Regie führte und am Drehbuch mitgeschrieben hatte.

„Wir fühlen uns geehrt, dass wir ‚Kein Pardon‘ als erster Laien-Musicalverein auf die Bühne bringen dürfen. Dieses Musical macht Spaß beim Zusehen und ist eine Hommage an das Showgeschäft. Es verspricht ein Feuerwerk an Humor, Musik und Emotionen und wir freuen uns darauf, das Publikum wieder mit viel Herzblut und unserer Liebe zu Musical zu begeistern,“ sagt Marco Döhmer, erster Vorsitzender des Leverkusener Vereins.

Der wurde 2008 gegründet und hat seitdem schon etliche berühmte Musicals umgesetzt, darunter „The Wiz – Der Zauberer von Oz“, „Die Schöne und das Biest“ und „Natürlich Blond“. Neben den jährlichen Großproduktionen gibt es auch Sonderprojekte, etwa 2023 die Gala mit den schönsten Liedern aus verschiedenen Musicals zum 15-jährigen Vereinsbestehen.

Die Handlung von „Kein Pardon“ entspricht jener der satirischen Komödie aus dem Kino und wurde von Thomas Herrmanns für die Bühne adaptiert. Herrmanns hatte auch mit Hape Kerkeling die Idee zum Musical entwickelt. Zum Inhalt: Peter Schlönzke ist ein Verlierertyp, der mit Ende 20 noch bei seiner Mutter und seinen Großeltern wohnt. Durch Zufall gelangt er an einen Job als Kabelhilfe in seiner liebsten TV-Show „Witzigkeit kennt keine Grenzen“.

Als Schlönzke sein Idol, Moderator Heinz Wäscher, und dessen Unausstehlichkeit hinter den Kulissen kennengelernt hat, entfährt ihm ein Wutausbruch vor laufender Kamera. Die Produzenten sind begeistert, machen ihn zum neuen Showmaster und feuern Heinz Wäscher. Schlönzke jedoch steckt nun auch in der Medien-Mühle und entwickelt die gleichen Starallüren wie sein ehemaliges Idol.

Das ganze ist als Satire aufs Showgeschäft zu verstehen. Die Songs stammen aus der Feder von Achim Hagemann („Der Familie Popolski“) und Thomas Zaufke. Die Originalversion hatte im November 2011 im Düsseldorfer Capitol-Theater Premiere und wurde ebendort bis Dezember 2012 aufgeführt. Dabei waren in der Rolle des Heinz Wäscher so bekannte Namen wie Dirk Bach, Roberto Blanco, Achim Mentzel und Thomas Hermanns zu sehen.

(tpp)