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Leverkusen: US-Klage: Bayer schweigt zu Rückstellungen

Leverkusen : US-Klage: Bayer schweigt zu Rückstellungen

In Sachen Klage in den USA gegen Bayer wegen angeblicher Geschlechterdiskriminierung (wir berichteten) will Bayer sich entschieden zur Wehr setzen. Zu Details, etwa zu Rückstellungen für Verteidigungskosten, gab der Konzern unter Verweis auf das laufende Verfahren keine Auskunft.

Dafür stellte der Schweizer Pharmariese Novartis, der sich im vergangenen Jahr ebenfalls in den USA einer Sammelklage wegen Geschlechterdiskriminierung vor Gericht stellen musste, klar: Es habe im Mai 2010 ein "Urteil zugunsten der Klägerseite" gegeben und der Fall "wurde im Juli 2010 durch eine Vergleichsvereinbarung beigelegt".

Anstatt des Strafschadenersatzes von "250 Millionen Dollar und der individuellen Entschädigungszahlungen in Höhe, welche die Geschworenen im Rahmen des Prozesses festgesetzt hatten, einigten sich die Novartis Pharmaceuticals Corporation und die Kläger auf eine Vergleichsvereinbarung in Höhe von insgesamt bis zu 152,5 Millionen Dollar zur Beilegung sämtlicher Forderungen". Novartis bleibt bei der Ansicht, dass keine systemische Geschlechterdiskriminierung stattgefunden habe.

(RP)