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Unfall auf A59 bei Leverkusen: 33-Jähriger kracht gegen Brückenpfeiler

Auto kracht gegen Brückenpfeiler : 33-Jähriger stirbt bei Unfall auf A59 bei Leverkusen

Ein Autofahrer ist am Mittwochabend auf der A59 von der Fahrbahn abgekommen und tödlich verunglückt. Von dem hochmotorisierten Sportwagen blieben nur noch verstreute Wrackteile übrig. Hubschrauber mit Wärmebildkameras suchten den Unfallort ergebnislos nach möglichen weiteren Insassen ab. Bei dem Fahrer soll es sich um einen Polizisten der Behörde Mettmann handeln.

Auf der A59 bei Leverkusen-Rheindorf  ist ein Autofahrer offenbar mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler einer Schilderbrücke gefahren und gestorben.

Der 33-Jährige war am Mittwochabend aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen mitteilte. Er fuhr zunächst gegen eine Leitplanke und krachte anschließend in einen Pfeiler, der ein über die Straße hängendes Verkehrsschild trug. Die Autobahn sei in Fahrtrichtung Düsseldorf nach dem Kreuz Leverkusen voll gesperrt, so die Polizeisprecherin. Die Sperrung sollte bis 7 Uhr andauern. Zunächst habe sich kein Stau gebildet, hieß es am Morgen.

 Autoteile lagen weit verstreut am Unfallort.
Autoteile lagen weit verstreut am Unfallort. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Um 21.38 Uhr war der Alarm bei der Leitstelle für Feuerwehr eingegangen. Mehrere Anwohner meldeten  einen brennenden PKW nach einer heftigen Explosion, die weithin zu hören war.

Die Leitstelle entsandte umgehend die Berufsfeuerwehr, sowie den Rettungsdienst und den Löschzug Rheindorf der Freiwilligen Feuerwehr Leverkusen, dessen Mitglieder sich zu dieser Zeit am Gerätehaus in Rheindorf aufhielten, berichtet die Leverkusener Feuerwehr.

 Ein Schlepper lädt die Reste des Unfallwagens auf.
Ein Schlepper lädt die Reste des Unfallwagens auf. Foto: Miserius, Uwe (umi)
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Als die Helfer eintrafen, stand der Wagen in Flammen. Nach unbestätigten Meldungen soll es sich um einen 340 PS starken BMW M140i handeln.   Der Fahrer war aus dem PKW geschleudert worden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Zwei unter Schock stehende Augenzeugen wurden vom Rettungsdienst untersucht, einer davon in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Feuerwehrkräfte suchten das umliegende Gelände  intensiv nach weiteren möglichen Unfallbeteiligten ab. Doch blieb die Suche ergebnislos. Dabei kamen  Wärmebildkameras und ein Hubschrauber zum Einsatz. Nachdem der Brand  gelöscht war, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle der Polizei und unterstützte sie weiter beim Ausleuchten des Unfallorts. Insgesamt war die Feuerwehr mit zwölf Fahrzeugen und 32 Kräften im Einsatz.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Bei dem Fahrer soll es sich um einen Polizisten der Behörde Mettmann handeln.  Auf Facebook heißt es in einem Eintrag der „Polizei Mettmann NRW“ von Donnerstagmittag: „Tief betroffen, erschüttert und fassungslos und mussten wir heute zur Kenntnis nehmen, dass am Mittwochabend einer unserer Kollegen im Alter von gerade einmal 33 Jahren bei einem tragischen Autounfall auf der A 59 bei Leverkusen ums Leben gekommen ist.“  

(bu/chal/LH/dpa)