1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Leverkusen: Tollitäten-Treffen in der RP-Zentrale

Leverkusen : Tollitäten-Treffen in der RP-Zentrale

Aus Leverkusen und Leichlingen kam die stärkste närrische Besuchergruppe.

Kölsche Narren in Düsseldorf? Das geht gar nicht, ähnä, dat jeht doch. Die Rheinische Post hat gestern in ihrer Zentrale in Düsseldorf Dutzende Prinzen, Dreigestirne und Prinzenpaare mit ihren Begleitungen empfangen. Es war ein buntes Meer von Tollitäten, von wippenden Federn und herrlichen Kostümen. Die Narrenfürsten aus Leverkusen, Hitdorf, Lützenkirchen und Leichlingen stellten die größte Besuchergruppe und sorgten für eine knallvolle Bühne. Moderator Christian Zeelen ließ sich da gerne von Leverkusens RP-Redaktionsleiter Ulrich Schütz beim Sortieren helfen.

Für den RP-Fotografen eine Ordensübergabe in Zeitlupe: Sellerieprinz Uwe II. von den Närrischen Marktfrauen Düsseldorf mit Peter III. Foto: schuetz ulrich

Der Einladung von Leverkusen nach Düsseldorf waren gefolgt: Leverkusens Prinz Peter III., der Lützebömmler Prinz HaJü und das Hetdörper Dreigestirn mit Prinz Richy I., Bauer Ralfi und der bärtigen Jungfrau Manfrieda. Und in bester Laune auch dabei: Leichlingens Prinz Mike I. - samt Gefolge war dies ein prächtiges Bild. Besonders begrüßt wurde dabei ein Page von Peter III.: Ameli Müller wird bei der Rheinischen Post als zur Medienkauffrau ausgebildet.

Die Leverkusener Tollitäten-Abordnungen beeindruckten auf der Bühne in der Zentrale der Rheinischen Post. Dabei waren Prinz Peter III., der Lützenkirchener Prinz HaJü I., das Hitdorfer Dreigestirn und Leichlingens Prinz Mike I.. Sie schunkelten alle und Prinz Peter III. spielte kölsche Lieder auf seinem Dudelsack. Foto: Krebs

Gerne hätte das Hetdörper Dreigestirn mit seinem Sessionslied den Saal gerockt, aber die Zeit war zu knapp. Stellvertretend für alle Leverkusener und Leichlinger Tollitäten ließ sich Peter III. vom Adjutanten Franz-Josef Finette den Dudelsack reichen und drückte kölsche Lieder in den Festsaal. Da staunte aber das Narrenvolk aus dem Großraum Düsseldorf und belohnte Peter III. mit großem Applaus.

Peter Rösgen wollte eigentlich mit vier Dudelsackspielern durch die Session ziehen. Das wäre allerdings ein kostspieliges Vergnügen geworden, rechnete sich Rösgen aus. Damit war es für den Manforter Dachdeckermeister und Senator der Altstadtfunken Opladen nicht mehr weit zu dem Entschluss: "Ich spiele eben selber." Ab Mai vergangenen Jahres bis zur Proklamation fuhr Rösgen jede Woche nach Grevenbroich und ließ sich ausbilden. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die wahrscheinlich weltweit einmalige Kombination "Prinz mit Dudelsack" kommt in den Sälen gut an.

Riesenerfolg hat Prinz Peter III. mit seiner Spendenaktion zugunsten "Leverkusen hilft krebskranken Kindern". Bisher kamen über 10.000 Euro zusammen.

(RP)