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THW Leverkusen rettet eingeschlossene Lkw-Fahrer auf gefluteter A1

Nach der Flut – Leverkusen im Ausnahmezustand : THW rettet eingeschlossene Lkw-Fahrer auf gefluteter A1

Hochwasser-Dauereinsatz für das Technische Hilfswerk (THW) Leverkusen. Einsatzkräfte waren vom Unwetter-Mittwoch bis zum darauffolgenden Montag rund um die Uhr tätig.Eine Bilanz.

THW-Fachberater eilten noch am Unwetter-Mittwoch zur Feuerwache. Der Technische Zug (Bergung, Schwere Bergung, Elektroversorgung, Wassergefahren, Notversorgung und -instandsetzung und Materialerhaltungstrupp Logistik) war fortan im Dauereinsatz beim Abpumpen, Nostromversorgen, Beleuchten, Transportieren. Die Fachgruppe Wassergefahren war in Opladen für die Feuerwehr mit dem Schlauchboot unterwegs, wurde dann zur überschwemmten Autobahn A 1 beordert, um vom Wasser aus eingeschlossene LKW-Fahrer zu retten und in überfluteten PKW noch möglicherweise vorhandene Insassen zu suchen. „Zu aller Erleichterung gab es keine Verunglückten“, meldet die Hilfsorganisation nun in einer Bilanz.. 

Beim THW in der Fixheide liefen die Fäden zusammen: Es trafen Einsatzfahrzeuge auswärtiger Feuerwehren, DRK und Bundeswehr in der Schlangenhecke ein, um von dort in den Einsatz zu gehen. Außerdem gab es Verpflegung. „Teilweise übernachteten auswärtige Helfer vor Ort“, heißt es vom THW.

Während des Einsatzes koordinierten die Leverkusener Fachleute auch Technische Züge und Fachgruppen anderer Ortsverbände. Das THW Bergheim etwa war am Klinikum im Pumpeneinsatz. Vom THW Dortmund musste ein Baufachberater angefordert werden, weil bei einigen Gebäuden in Opladen Verdacht auf Einsturz bestand. THW-Mitglieder aus Bergisch Gladbach, Bad Honnef, aus Obernburg und Lohr am Main aus Unterfranken in Bayern halfen beim Auspumpen von Kellern, Tiefgaragen und Schulen. So etwa an der Theodor-Heuss-Realschule in Opladen und am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Schlebusch.

Seit vergangener Woche ist das THW Leverkusen in Rufbereitschaft und hat seitdem schon Einsätze im Rhein-Erft-Kreis abgearbeitet.

(LH)