Leverkusen: Tariferhöhung kostet die Stadt 1,9 Millionen Euro

Leverkusen: Tariferhöhung kostet die Stadt 1,9 Millionen Euro

Der Tarifabschluss für die kommunalen Bediensteten erhöht die Personalkosten für die städtische Kernverwaltung (ohne TBL, Klinikum und andere Stadtfirmen) um etwa 1,9 Millionen Euro, was dem Gegenwert von 40 Planstellen entspreche, berichtete Finanzdezernent Rainer Häusler gestern. Derzeit liegen die Personalkosten der Stadt Leverkusen für 1800 Stellen bei 111 Millionen Euro.

Dem Verhandlungsergebnis müssen die Verdi-Mitglieder noch zustimmen (Erklärungsfrist ist der 22. März). Die Zusatzkosten wird die Stadt über Kredite finanzieren. Finanzchef Häusler bezeichnete die Tariferhöhung als "vertretbar". Für die städtischen Technischen Betriebe (TBL) bringen die Lohnsteigerungen eine Kostenerhöhung von rund 300 000 Euro. TBL-Chef Reinhard Gerlich muss deshalb seinen TBL-Wirtschaftsplan nicht ändern: Der Tarifabschluss wurde schon bei der Jahresplanung berücksichtigt und liegt sogar um 20 000 Euro unter der Prognose.

Auch der Chef der Wupsi, Marc Kretkowski, hat aufgeatmet: Mit zwei Prozent hatte er die Tariferhöhung im Jahresplan berücksichtigt, nur rund 1,4 Prozent sind es geworden. "Ein moderater Aufschlag", meinte Kretkowski gestern. Der Abschluss gilt für alle 380 Bediensteten von Wupsi und HBB und steigert die Personalkosten um rund 250 000 Euro.

(RP)
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