Leverkusen: . . . Stephan Josef Krey?

Leverkusen: . . . Stephan Josef Krey?

In einer Serie stellt die RP in diesem Sommer Menschen vor, nach denen Straßen in Leverkusen benannt sind. Heute geht es um die Dechant-Krey-Straße in Opladen. 1968 war sie noch als Eintrachtstraße auf dem Stadtplan verzeichnet. 1975 wurde sie im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Dechant-Krey-Straße umbenannt.

Als Eintrachtstraße war sie 1968 auf dem Stadtplan verzeichnet, 1975 wurde die Straße wegen des Zusammenschlusses von Opladen und Alt-Leverkusen (in Schlebusch gibt es eine Eintrachtstraße) in Dechant-Krey-Straße umbenannt. Stephan Josef Krey wurde am 19. April in Benrath geboren. Er studierte Theologie an der Uni Bonn. 1827 wurde er Vikar in Hilden. 1828 übernahm er die Pfarrstelle St. Remigius.

Als Pfarrer hatte Krey große Bedeutung für die Entwicklung Opladens. So war er an der Eröffnung des späteren Erzbischöflichen Gymnasiums Aloysianum und der Marienschule beteiligt. Stephan Josef Krey vermachte die Marienschule der Pfarrgemeinde; diese konnte aber nach seinem Tod das Erbe auf Grund des beginnenden Kulturkampfes nicht antreten. 1855 hatte Krey den Kölner Architekten und Diözesanbaumeister Vincenz Statz mit einem Neubau der Pfarrkirche beauftragt. Daraufhin wurde die alte Kirche 1862 abgerissen und 1863 ersetzt.

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Am 22. Juli 1873 starb Stephan Josef Krey. Er wurde auf dem Friedhof am Remigius-Krankenhaus beerdigt. Daran erinnert ein Grabmal.

(RP)
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