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Leverkusen: Stauproblem Alkenrath nicht gelöst

Leverkusen : Stauproblem Alkenrath nicht gelöst

Die Verkehrsproblematik auf der Alkenrather Straße scheint kaum jemanden der rund 4200 Alkenrather zu stören: Jedenfalls fanden nur rund 20 Bewohner den Weg in das Bürgerhaus zur Versammlung "Verkehrskonzept Alkenrath". Die SPD-Fraktion hatte dazu eingeladen und bekam auch dies zu hören: "Seit zwei Jahren wird über die Verkehrslösungen für die Alkenrather Straße diskutiert und nichts tut sich!" Dies ist zumindest das Gefühl der Menschen.

Tatsächlich liegt seit Februar der Stadt die Verkehrsuntersuchung für Alkenrath vor. Einige Details: Tempo 30 in Höhe der Schule wird tagsüber weitgehend nicht eingehalten: "Selbst Fahrer der Stadt sind zu schnell", klagte eine Bürgerin. Nachts sind die Fahrer laut Gutachter braver, aber es gibt teils drastische Überschreitungen im Tempo- 50-Bereich: Jeder fünfte Fahrer war mehr als 70 km/h schnell. Auf der Versammlung am Dienstag nahm SPD-Fraktionschef Peter Ippolito einige Wünsche der Bürger mit:

- Einrichtung eines Kreisverkehrs in Höhe Carlo-Mierendorff-Straße/Alkenrather Straße

- Aufstellen von stationären Messgeräten, mehr Tempo 30-Bereiche, wobei Ippolito betonte, das stationäre Kontrollen nichts bringen würden, die Stadt setze verstärkt auf mobile Kontrollen.

- Lkw-Durchfahrtverbot: Schwierig, da die Alkenrather Straße eine Hauptverkehrsstraße (18 000 Fahrzeuge pro Tag) ist.

- längere Rechtsabbiegespur an der Einmündung Alkenrather Straße/Gustav-Heinemann-Straße.

Die Verkehrsuntersuchung und das Verkehrskonzept sind nun auch am kommenden Donnerstag, 11. Juni, ab 16 Uhr, Thema in der Bezirksvertreung III in Schlebusch (Villa Wuppermann, Mülheimer Straße).

(RP)