1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Stadtrat Leverkusen verabschiedet Bahnstadtchefin Vera Rottes

Als Dank gibt’s Gleise für zu Hause : Bahnstadt in Leverkusen: Abschied von der „Mutter des Erfolges“

Ende Oktober endet auch der Dienst der Managerin in Leverkusen. Sie wechselt in den Ruhestand. Nun gab es im Stadtrat großes Lob und viel Dank für die Arbeit der Bahnstadt-Chefin.

Nach zwölf Jahren als Geschäftsführerin der Bahnstadtgesellschaft geht Vera Rottes am 1. November in den Ruhestand. Aus Anlass ihrer letzten Teilnahme an einer Ratssitzung gab es am Montag im Ratssaal von Oberbürgermeister Uwe Richrath viel Lob für die „Mutter des Erfolges“ und ein altes  Gleisstück mit persönlicher Gravur als Abschiedsgeschenk.

  „In den gerade mal zwölf Jahren, seit Vera Rottes ihren Job als Geschäftsführerin der neuen Bahnstadt Opladen GmbH angetreten hat, ist in Opladen so viel Neues entstanden wie in keinem anderen Stadtteil Leverkusens“, sagte Richrath.  Der Stadtchef listete eine lange Reihe von „Meilensteinen“ auf, die Rottes als Bahnstadtchefin begleitet hat, von der Entscheidung, den Campus der TH Köln in Opladen anzusiedeln, bis hin zur Fertigstellung des „Cube-Office 574“.  Richrath: „Mit der Neuen Bahnstadt ist etwas gelungen, was bei Dienstantritt von Vera Rottes 2008 höchstens als bestmögliche Entwicklung eines Quartiers erschien; eines Quartiers, das damals noch nicht mehr als Brachflächen und leere Hallen zu bieten hatte.“

Unter der „versierten Führung“ von Rottes habe sich die Bahnstadt entwickelt. Eine intensive Öffentlichkeitsarbeit habe zudem breite Wirkung gezeigt. „So entstand nach und nach die Identifikation mit einem neuen Stadtteil, der nicht nur begehrtes Wohngebiet geworden ist, sondern heute auch mehr Arbeitsplätze bietet als das Ausbesserungswerk kurz vor seiner Schließung.“

(bu)