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Stadtmarketing macht „Lust auf Leverkusen“ ​

Internetplattform überarbeitet : Stadtmarketing macht „Lust auf Leverkusen“

Mit einer überarbeiteten Internetplattform soll das Image der Stadt verbessert werden. Kooperationen mit Köln und Bonn sind vorgesehen.

Hand aufs Herz: Gestehen Sie den neuen Bekannten, dass Sie in Leverkusen wohnen? Oder verleugnen Sie Ihre Herkunft und sagen stattdessen, Sie kämen aus dem Rheinland oder aus Köln? Das zu ändern und sowohl Einheimische als auch Neubürger stolz auf Leverkusen zu machen, ist nur ein Ziel der überarbeiteten Plattform www.lust-auf-leverkusen.de.

Auf der Startseite empfängt den Besucher ein Foto der Leverkusener Jazztage – einem der wichtigsten kulturellen und überregional bedeutenden Aushängeschilder für Leverkusen. Auf den folgenden Seiten sind nicht nur Menschen zu sehen, die in Videos erklären, warum sie gerne in der Stadt leben. Sondern auch der Hinweis auf Hotels und Gaststätten, Einzelhandel, Veranstaltungen oder Ticketverkäufe. Der

Veranstaltungskalender wurde ausgebaut und erweitert.
„Leverkusen ist nicht nur Sport, sondern viel mehr“, verdeutlicht Oberbürgermeister Uwe Richrath.

Neue Impulse seien nach den schwierigen Jahren der Pandemie und der aktuellen weltpolitischen Lage dringend erforderlich, ergänzte das Stadtoberhaupt. Gehe es nach ihm, werde der Tourismus schon bald aufblühen und das Image enorm verbessert. Damit der Plan funktioniert, hat der Rat der Stadt beschlossen, die Arbeit mit einem Etat in Höhe von 150.000 Euro zu unterstützen.

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Seit nahezu einem Jahr ist das Team um Arthur Horvath bereits am Werk. „Wir kommen mit den guten Nachrichten. Wir wollen Freude vermitteln und helfen“, betont der Fachbereichsleiter, der mit vier weiteren Personen im Team zusammenarbeitet. Einer der Mitarbeiter ist Hendrik Neubauer. Der gebürtige Hamburger hat seinen Wohnsitz im Jahr 2019 nach Opladen verlegt. Und zwar ausschließlich wegen der neuen Bahnstadt. Neubauer: „Leverkusen ist dabei, von der Bahnstadt zu lernen. Es ist immer noch mein Lieblingsort. Aber ich will die ganze Stadt für mich erobern und Leverkusenern aufzeigen, warum ich diese Stadt so toll finde. Ich habe täglich Lust auf Leverkusen.“

Das Team hat viele Pläne. Die Webseite ist nur ein erster, aber wesentlicher Baustein. Um das Stadtmarketing weiter aufzubauen und in der Region zu vernetzen, ist unter anderem eine Kooperation mit Köln und Bonn vorgesehen. Was eint alle drei? Horvath: „Bonn hat Beethoven. Leverkusen hat das Jazzfestival. Und Beethoven mochte Jazz.“ Als Beweis gelten die Synkopen in Beethovens letzter Klaviersonate Op. 111, die fast klingen wie ein Jazzstück. Komponiert wurde das Stück aber fast 100 Jahre bevor der Jazz in Amerika auftauchte. Ein weiteres, eigenes Veranstaltungsformat ist für August geplant.