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Leverkusen: Stadtarchiv ändert Entgeltordnung

Leverkusen : Stadtarchiv ändert Entgeltordnung

Die Anforderungen an den Service des Stadtarchivs haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Deswegen wird der Betriebsausschuss KulturStadtLev am 23. Januar eine Änderung der Entgeltordnung beraten und wahrscheinlich beschließen, sodass sie am 1. März in Kraft treten kann.

Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung verlangen Archivnutzer oft eine Kopie in digitaler Form anstelle des herkömmlichen Ausdrucks. Mit den heute zur Verfügung stehenden Multifunktionsgeräten ist der Aufwand für eine digitale Schnellkopie kaum größer als für eine klassische Papierkopie. Deswegen erscheine ein Entgelt von fünf Euro dafür nicht mehr gerechtfertigt, begründet die Verwaltung.

Künftig soll die E-Mail mit digitaler Kopie einen Euro kosten, hochauflösende Scans weiterhin fünf Euro. Wegen zu geringer Nachfrage sollen außerdem einige Angebote, wie die Ausleihe von Vitrinen oder Bilderrahmen, entfallen. Das Entgelt für Führungen durch das Archiv wird von 20 auf 40 Euro erhöht. Veranstaltungen mit Schülergruppen bleiben kostenfrei.

Da die historische Bildungsarbeit zu den originären Aufgaben des Stadtarchivs gehört, wird vorgeschlagen, auch die Ermäßigungen für Archivleistungen bei Schüler- und wissenschaftlichen Arbeiten beizubehalten.

Unverändert bleiben auch die Gebühren für die gewerbliche sowie private Wiedergabe von Archivalien im Internet und für die gewerbliche Archiv-Nutzung.

Bei der Festlegung der Entgelte hat sich das Stadtarchiv an den Gebührenordnungen vergleichbarer Städte orientiert.

(mkl)