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Leverkusen: Stadt trauert um Else Spehr

Leverkusen : Stadt trauert um Else Spehr

Eine aktive Frauenringsfrau, verdienstvolle Bürgerin der Stadt Leverkusen und Bundesverdienstkreuz-Trägerin - alles das war Elsa Spehr, die am 23. März im Alter von 93 Jahren starb, wie erst jetzt bekannt wurde.

Bis ins hohe Alter hat sich Elsa Spehr für Menschen eingesetzt. Als Anerkennung für ihr Engagement wurde ihr 1986 und 1997 das Bundesverdienstkreuz verliehen. In den 1970er Jahren richtete sie gemeinsam mit der Caritas die Kleiderkammer ein und arbeitete dort unermüdlich mit. 1978 organisierte sie ein Möbellager im Bunker Karlstraße, das bis 1994 existierte. Darüber hinaus war Elsa Spehr für Hilfesuchende eine Kontaktperson, die vermittelte, was nötig war. 1982 etwa schuf sie eine Paketaktion nach Polen, Rumänien und Siebenbürgen, an der sich auch Leverkusener Schulen beteiligten.

Für Else Spehr ging es immer um Menschlichkeit. So sagte sie: "Ich liebe Menschen, vielleicht komplizierte und unbequeme besonders, und ich hoffe, sie merken es auch."

(RP)