Leverkusen: Stadt plant Kita für 150 Kinder an der Heinrich-Lübke-Straße

Leverkusen: Stadt plant Kita für 150 Kinder an der Heinrich-Lübke-Straße

Die Stadt Leverkusen plant in Steinbüchel den Bau eines achtgruppigen Kindergartens. Der Bau soll - Stand heute - rund 4,7 Millionen Euro kosten und Ende 2019 fertig sein. Mit dem Projekt sollen die Gebäude an der Kreuzbroicher Straße 12a sowie am Theodor-Heuss-Ring 62 und 132 ersetzt werden. Diese drei Standorte werden aufgegeben.

Nach Angaben der Stadt an die Politiker sind die alten Kita-Gebäude "abgängig". Alle drei sind in Containerbauweise errichtet worden. Zudem sei die Kindertagesstätte Kreuzbroicher Straße als zweigruppige Einrichtung unwirtschaftlich.

Dies soll sich mit der Zentralisierung und Zusammenfassung der drei Kitas ändern. Der Neubau wird geringere Betriebskosten haben und vor allem Räume für die Unterbringung von Kindern unter drei Jahren bekommen. In dem neuen Kita-Bau werden laut Stadt bis zu 44 Kinder im Alter von unter drei Jahren Platz finden. Sie sollen dann durchgängig bis zur Einschulung in der Einrichtung bleiben können. Insgesamt will die Stadt bis zu 150 Betreuungsplätze in den acht Kita-Gruppen anbieten können.

Was für die Stadt Leverkusen finanziell günstig ist, wird für einige Eltern zum Ärgernis. Wer bislang gut zu Fuß die Kita Kreuzbroicher Straße erreichte, muss jetzt zum neuen Standort Heinrich-Lübke-Straße fast den Bus oder das Auto nehmen, um den Nachwuchs wegzubringen.

Das zweigeschossig geplante Gebäude wird L-förmig angelegt, parallel zur Von-Knoeringen-Straße beziehungsweise zur Heinrich-Lübke-Straße. Dort stand vorher eine Unterkunft für Flüchtlinge, die aber inzwischen abgeräumt ist. Beide Straßen sind viel befahren, so dass der Lärm größer und die Luft schlechter als an den bisherigen Standorten sein werden. Für Freunde von Zahlen: Die Bruttogeschossfläche wird rund 1200 Quadratmeter betragen, schreibt die Stadt.

Die Vorberatung zu dem Projekt läuft am 19. Januar im Jugendhilfeausschuss (17 Uhr, Opladen, Verwaltungsgebäude Goetheplatz), die Entscheidung fällt am 2. Februar in der Bezirksvertretung III (16 Uhr, Schlebusch, Bürgerzentrum, Mülheimer 14).

(RP)
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