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Stadt Leverkusen führt in Kitas zusätzliche Schnelltests ein

Omikron hochansteckend - Pooltest-Auswertung zu langsam : Stadt führt in Kitas zusätzliche Schnelltests ein

Weil die Omikron-Variante des Coronavirus weitaus ansteckender ist als etwa Delta und Labore bei der Auswertung von Coronatests, etwa den Pooltests, führt die Stadt für Kitas nun zusätzlich Schnelltests ein, die die Eltern vor dem Kitabesuch bei den Kindern vornehmen sollen.

Die Stadt ordnet vor dem Hintergrund weiter steigender Corona-Infektionen die Lage gerade bei Pooltestungen in  Kitas nochmal ein. „Grundsätzlich haben sich die Pooltestungen seit der Einführung bewährt, Infektionen konnten schnell ermittelt werden, und in der Folge konnten in der Regel weitere Infektionen in den Kitas ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Information für die Politik. Omikron erschwert aber nun das Ganze.

„Durch die erheblich höhere Infektiosität der neuen Virusvariante besteht im Falle von Kontakten mit Infizierten eine unmittelbare Ansteckungsgefahr.“ Problem: Die Gruppen bleiben am Pooltesttag mindestens den gesamten Kindergartentag in der Einrichtung. „In der Regel erfolgen in diesem Zeitraum schon entsprechende Infektionen“, erläutert die Verwaltung. Zudem: Die Labore stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, Ergebnisse lassen länger auf sich warten, „so dass hier die Toleranz in der Elternschaft für die Pooltestungen deutlich abnimmt“.

Deshalb will die Stadt für einen  Übergangszeitraum neben den Pooltestungen  auch Schnelltestungen in den Einrichtungen vornehmen lassen. „Sollten Poolergebnisse bis zum nächsten Kindergartentag samt  der Einzeltestergebnisse nicht vorliegen, erfolgt ein entsprechender Schnelltest durch die Eltern vor Besuch der Kita. Bei negativem Schnelltestergebnis können die Kinder am Kitabetrieb teilnehmen, bei positiven Schnelltestergebnissen gilt das reguläre Verfahren“, informiert die Stadt.

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Außerdem prüft sie eine „Ruhendstellung“ des Vertrags mit dem beauftragten Labor, „bis aus fachlicher Sicht der schwerpunktmäßige Einsatz von Pooltestungen wieder zielführend ist“.

Gesamtinfizierte 19.557 (+486)

Genesene 15.800

Aktuell Infizierte 3600

Todesfälle 138 (138)

Inzidenz 1256,8 (+104,3)

Kliniken Klinikum: 30 Patienten, drei intensiv; Remigius: acht Patienten, Josef: ein Patient.

Mobiles Impfen Donnerstag, 27. Januar, 13 bis 18 Uhr, THW, Schlangenhecke 3

(LH)