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Stadt hebt erweiterte Maskenpflicht in Leverkusen auf

Böllerverbotszonen bleiben : Stadtverwaltung hebt erweiterte Maskenpflicht in Leverkusen wieder auf

Nachdem die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen in Leverkusen auf 97,7 und damit unter 100 gesunken ist, hat die Stadtverwaltung am Dienstag eine neue Allgemeinverfügung erlassen und die kürzlich verfügte Erweiterung der Maskenpflicht auch auf Wohngebiete aufgehoben.

„Bis auf Weiteres gilt die Maskenpflicht wieder ausschließlich in den Fußgängerzonen der Stadt und ihren benachbarten Gebieten wie der Hauptstraße in Wiesdorf und der Kölner Straße sowie Teilen der Düsseldorfer Straße in Opladen – außerdem in der Umgebung von Kindertagesstätten, Schulen und Verwaltungsgebäuden“, heißt es in einer Mitteilung.

„Ich rate dennoch dringend dazu, die Maske weiter zu tragen – auch außerhalb der Zonen, die durch Ortsrecht festgelegt sind“, appelliert Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Konsequentes Maskentragen reduziert das Infektionsrisiko maßgeblich. Denn überall dort, wo sich Menschen begegnen, entsteht ein Infektionsrisikio.“

Eine eigene Allgemeinverfügung regelt nun das Verbot, Feuerwerkskörper an den durch Karten markierten öffentlichen Plätzen abzubrennen. Generell behält sich die Stadt vor, die Maskenpflicht wieder auszuweiten, sollte die Inzidenz abermals steigen. Erforderlich geworden war die erweiterte Maskenpflicht, weil Leverkusen kurz vor Weihnachten fast die 7-Tages-Inzidenz von 200 erreicht hatte. „Sollte die Entwicklung wieder in diese Richtung gehen, müssen wir derartige Maßnahmen erneut ergreifen“, so Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Unser Ziel ist es, unter eine 7-Tages-Inzidenz von 50 zu kommen.“

Die Allgemeinverfügung ist in der aktuellen Ausgabe des Amtsblattes zu finden: https://www.leverkusen.de/rathaus-service/downloads/rathaus/amtsblatt/Amtsblatt_Nr._73_vom_29.12.2020_mit_Anlagen.pdf