1. NRW
  2. Städte
  3. Leverkusen

Stadt entschärft potenzielle Unfallstelle in Leverkusen-Fixheide

Umleitung mit geänderter Vorfahrt in Leverkusen-Fixheide : Potenzielle Unfallstelle Fixheide entschärft

Die temporäre neue Vorfahrtsregel an der Schlebuscher Straße/Ecke Bürgerbuschweg interessiert manchen Autofahrer nicht. Die Stadt besserte an der Stelle nun nach.

Potentielle Unfallstelle entschärft: Am Montag wurde die neue Verkehrsführung für die Umleitungsstrecke in der Fixheide deutlich nachgebessert, meldet die Stadt auf wiederholte Nachfrage unserer Redaktion. Dies war auch höchste Zeit. Fünf Tage lang kam es ungewöhnlich häufig zu Problemen und Beinahunfällen, weil die ortskundigen Autofahrer speziell die neu eingerichtete abknickende Vorfahrt an der Einmündung Schlebuscher Straße/Bürgerbuschweg (Höhe Textar) missachteten. Zur Hauptverkehrszeit im Minutentakt. Teils konnten die Autofahrer nur mit Notbremsungen Zusammenstöße verhindern, wie unser Reporter vor Ort mehrfach registrierte. Selbst Radfahrer brachten sich in Lebensgefahr. Die viel genutzte Route zwischen Alkenrath und Quettingen wird zudem auch von Linienbussen befahren.

Auslöser für die Einrichtung der Umleitungsstrecke ist ein Rohrbruch in der Borsigstraße nahe Auto Richter. Die Energieversorgung Leverkusen (EVL) musste die Hauptverkehrsstraße für die Reparatur komplett sperren. Durch den Rohrbruch seien große Teile der Fahrbahn unterspült worden, hatte die EVL mitgeteilt. Eingerichtet wurde die Baustelle vergangenen Donnerstag, das Ende der Sperrung wird von der EVL derzeit mit Freitag, 29. Januar, angegeben. Bei der jetzigen Winterwetterlage ist diese Terminierung unsicher.

Trotz Vollsperrung sind die beiden Lebensmittelgeschäfte in der Fixheide, die Autowerkstatt und andere Firmen noch per Auto erreichbar. Deshalb herrscht reger Fahrzeugverkehr. Viele Fahrer, vor allem mit Ziel Aldi oder Edeka, rauschten die vergangenen Tage über die Schlebuscher Straße trotz neuer Vorfahrtsregelung durch, als ob sich nichts geändert hätte. Ganz offensichtlich hatten sie die frisch aufgestellten, aber dennoch relativ unauffälligen Verkehrszeichen übersehen. Dies bestätigten die Verkehrsexperten der Stadt in ihrer Stellungnahme auf Anfrage unserer Redaktion: „Beobachtungen haben gezeigt, dass einige Verkehrsteilnehmer, trotz hinreichender Beschilderung, überfordert sind.“ Bedeutet wohl auch: Es besteht weiter erhöhte Unfallgefahr.

Verschärft wurde die Situation bis Montagmittag durch die fehlenden gelben Bodenmarkierungen, die sonst bei Baustellen-Verkehrsführungen üblich sind. Die nötigen Linien konnten laut Stadt beim Einrichten der Baustelle wegen der Wetterbedingungen nicht aufgebracht werden. Dies wurde am Montag nachgeholt. Zusätzlich ließ die Stadt eine Blinkleuchte anbringen, um die Autofahrer aus Richtung Aldi/Richter deutlicher auf die geänderte Vorfahrtsregelung aufmerksam zu machen. Die Verkehrssituation werde weiter kontrolliert, sagte die Stadt.