Weder der SV Schlebusch noch der FC Leverkusen können gewinnen

Fußball aus der Region : Remis hilft dem SV Schlebusch nur bedingt

Der von Stefan Müller trainierte Fußball-Landesligist spielt gegen den SSV Homburg-Nümbrecht nur 60 Minuten gut und muss sich mit einem 1:1 begnügen. In der Bezirkskliga verliert der FC Leverkusen mit 2:5.

Fußball, Landesliga: SV Schlebusch – SSV Homburg-Nümbrecht 1:1 (0:0). Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – unter dieser Floskel lässt sich der Auftritt des SV Schlebusch am Sonntag charakterisieren. In der Partie gegen den Tabellenzehnten kam die Mannschaft von Trainer Stefan Müller nicht über ein ernüchterndes 1:1 hinaus. „Klar hatten wir uns das anders vorgestellt und wären mit einem Sieg vorne mit dabei gewesen. Das ist irgendwie schade, doch ich kann meiner Mannschaft nur ein Lob für 60 super Minuten aussprechen. Leider haben wir das Niveau nicht halten können“, sagte der Trainer.

In der ersten Halbzeit lief für die Schlebuscher zunächst alles nach Plan. Die Platzherren erspielten sich schnell gute Chancen. Doch die beiden Möglichkeiten durch Marcel Schulz wurden nicht verwertet. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe Yannik Raufeiser das 1:0 für den SVS erzielte. Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich bei den Gastgebern aber immer wieder Nachlässigkeiten ein. Den Oberbergischen gelang in der 70. Minute schließlich der Ausgleich. „Der Punkt bringt uns nicht wirklich weiter, aber ein Riesenproblem entsteht dadurch auch nicht“, betonte Müller. In der Schlussphase gab es noch Gelegenheiten auf beiden Seiten, doch die Abschlüsse waren allesamt zu ungenau.

Bezirksliga: FC Rheinsüd Köln –FC Leverkusen 5:2 (2:2). Beim Fünften in Köln war der FCL letztlich chancenlos. „Wir haben über eine Stunde gut mitgehalten. Leider sind uns im Abwehrbereich einmal mehr zu viele individuelle Fehler unterlaufen“, sagte Klubchef und Interimstrainer Michael Kunz.

Schon nach sechs Minuten gerieten die FCL-Fußballer nach einem Abspielfehler von Jeff Haldy in Rückstand. Haldy machte seinen Fauxpas aber schnell vergessen und glich nur wenige Sekunden später aus. In der 21. Minute bereitete er zudem den Treffer von Aristote Mambasa Masudi stark vor. Kurz vor dem Seitenwechsel befand sich die Leverkusener Hintermannschaft dann erneut im Tiefschlaf und es fiel das 2:2.

Nach etwas mehr als einer Stunde gingen die Platzherren mit 3:2 in Front – und konnten in der Schlussphase noch einen Gang höher schalten. Die Tore in den letzten Spielminuten fielen allerdings auch unter Mithilfe von FCL-Torwart Björn Schäfer. Der Schlussmann erklärte sich trotz Grippe bereit für einen Einsatz, allerdings fielen die Gegentore auch wegen seiner Fehler.

Mehr von RP ONLINE