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Volleyball: Volleyball: TSV erst schwach, dann souverän

Volleyball : Volleyball: TSV erst schwach, dann souverän

Die Leverkusenerinnen verloren in der Zweiten Liga erst gegen Stralsund und gewannen am Sonntag dann gegen Schwerin.

Sieben Spiele standen am Wochenende in der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen an. Sechs Heimsiege gab es. Darunter auch das 3:0 des TSV Bayer gegen VCO Schwerin (25:12, 25:14, 25:18) gestern. Doch am Samstag hatten ausgerechnet die Leverkusenerinnen bereits in heimischer Halle gepatzt. Zuvor war das Team von Trainer Zhong Yu Zhou mit neun Siegen noch ungeschlagen in der Smidt-Arena. Die Stralsunder Wildcats durchbrachen diese Serie und entführten die Punkte beim 2:3 (17:25, 25.22, 25:22, 15:25, 6:15). Der TSV gehört aber weiterhin zu den vier Teams, die um den Titel in der Zweiten Liga kämpfen. "Es ist sehr eng. Wir sind weiter dabei, müssen aber in den nächsten Spiele zwingend Siege einfahren", sagte Co-Trainer Sebastian Meusel.

Dass die Voraussetzungen für den Doppelspieltag am vergangenen Wochenende nicht optimal sein werden, war klar: Isabel Schneider, Teresa Mersmann und Katharina Molitor - allesamt Leistungsträgerinnen in Leverkusen - fehlten. Sie weilten im Beachvolleyball- und Leichtathletik-Trainingslager. Die Folge: "Wir wollten und mussten anderen Spielerinnen mehr Spielanteile geben", erklärte Meusel. Das Ergebnis war aber nicht berauschend. Die Annahmen passte häufig nicht, zudem haperte es an der Abstimmung zwischen Angriff und Verteidigung. "Die eigene Fehlerquote war einfach zu hoch", analysierte Meusel. Zwar führten die Gastgeberinnen zwischenzeitlich mit 2:1 nach Sätzen, doch am Ende stand die erste Heimniederlage. "Das ärgert uns", sagte der Coach.

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Umso erfreulicher fand der Coach, was er gestern zu sehen bekam. Nachdem die Fehler analysiert wurden, zeigte sein Team direkt eine gute Reaktion auf dem Parkett. "Das war ein souveräner Auftritt", sagte Meusel zum deutlichen 3:0-Erfolg gegen Schwerin. Herausragende Akteurin war Laura Schneider. "Sie hat sich die Auszeichnung als beste Spielerin des Spiels verdient. Aber auch unsere Libera Julia Lambertz war in der Defensive hervorragend", erklärte Meusel, der auch zur Tabellensituation und dem Kampf um Platz eins Stellung nahm: "Wenn man es mal durchrechnet, wird es schwierig, es aus eigener Kraft zu schaffen. Wir müssen auf uns schauen, siegen und dann hoffen, dass die Konkurrenz patzt." Vor allem das Duell zwischen Spitzenreiter Oythe und dem Dritten Köln steht dabei unter besonderer Beobachtung.

(RP)