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Volleyball: TSV Bayer Leverkusen verliert erstmals seit Februar 2020 zuhause

Volleyball, 2. Bundesliga : TSV verliert erstmals seit Februar 2020 ein Heimspiel

Die Leverkusener Zweitliga-Volleyballerinnen unterliegen ersatzgeschwächt im Spitzenspiel gegen die Volleys Borken mit 1:3 und haben nun sechs Punkte Rückstand auf die Spitze.

Im Topspiel der Zweiten Liga hatten die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen die Chance, mit dem ungeschlagenen Tabellenführer Volleys Borken gleichzuziehen. Das Vorhaben misslang, weil „wir uns ein paar Fehler zu viel geleistet haben“, wie Trainer Tigin Yaglioglu es beschrieb. „Borken hat uns nicht unbedingt geschlagen, sondern wir haben das Spiel verloren.“ Das 1:3 (25:20, 21:25, 18:25, 23:25) war die erste Heimniederlage seit Februar 2020, als es 1:3 gegen die Stralsunder Wildcats hieß.

Dass es im Spiel gegen den Spitzenreiter besonders schwer werden würde, hatte schon vor Spielbeginn festgestanden. Kapitänin Laurine Vinkesteijn und Alicia Heimbach fehlte aus privaten Gründen. Charlotta Werscheck saß zwar auf der Bank, konnte mit einer Knieverletzung aber nicht spielen. „Das soll keine Ausrede für die Niederlage sein“, sagte Yaglioglu. „Aber uns fehlten natürlich die Optionen.“

Den besseren Start erwischten die Leverkusenerinnen dennoch. Sie gewannen den ersten Satz und blieben auch danach lange dran. „Borken ist nicht ohne Grund Erster. Sie haben sehr sicher und gut gespielt, auch wenn sie uns nicht überrumpelt haben“, bewertete der Coach. „Wir haben uns in den entscheidenden Phasen Dinge geleistet, die nicht zu unserer üblichen Spielklasse passen – und deshalb diese bittere Niederlage kassiert.“

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Kämpferisch gibt sich Yaglioglu trotz des daraus folgenden Sechs-Punkte-Rückstands zur Spitze: „Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden.“ Bereits am Sonntag (16 Uhr) wollen die Farbenstädterinnen wieder punkten. Vor der Partie beim SCU Emlichheim sind sie allerdings gewarnt. „Wir treffen auf einen sehr starken Gegner, der gerade in eigener Halle immer schwer zu knacken ist“, sagt der Coach, der sich aber über einige Rückkehrerinnen freuen darf.

Vinkesteijn und Heimbach stehen wieder zur Verfügung, dazu ist die in Oxford studierende Alexa Kaminski wieder für eine Weile im Rheinland und tritt ebenfalls für den TSV an. Yaglioglu: „Vielleicht gibt es sogar bei Charlotta Werscheck eine Chance. Sie will versuchen, am Donnerstag wieder zu trainieren. Mal schauen, wie es läuft.“