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Fußball: VfL winkt die Oberliga, Bergfried droht die Kreisliga

Fußball : VfL winkt die Oberliga, Bergfried droht die Kreisliga

Mit einem Remis in Oberpleis steigt der VfL Leverkusen auf, in der Bezirksliga hofft man auf Ausrutscher der anderen.

Im Tennis würde der Schiedsrichter wohl "Vorteil VfL Leverkusen" sagen, für Trainer Giuseppe Brunetto ist die Partie am Sonntag (15 Uhr) beim TuS Oberpleis schlichtweg einfach nur "ein Endspiel". Mit einem Punkt schon kann der VfL den Aufstieg in die Mittelrheinliga perfekt machen. 59 Punkte könnten von Eilendorf in der anderen Staffel zwar noch erreicht werden, die Tordifferenz aber weist zwölf Treffer Unterschied zugunsten des VfL auf - und da nur noch zwei Partien zu absolvieren sind, sind sie eher unwahrscheinlich aufzuholen. "Wir müssen konzentriert spielen - der Gegner wird uns den Sieg nicht schenken", sagt Brunetto. Oberpleis fehlt auch nur noch ein Punkt zum Klassenerhalt. Diskussionen wie in der Vorsaison, als das Sportgericht ein torloses Remis des VfL in Rheinbach untersucht hatte, will der Primus indes auf jeden Fall vermeiden. "So etwas braucht kein Mensch", sagt Brunetto.

Eine Klasse tiefer hat der SV Schlebusch nur zwei Zähler weniger gesammelt, aber der Rückstand auf die Aufstiegsplätze beträgt sechs Zähler (auf Gegner Herkenrath, Sonntag, 15 Uhr) und deren fünf (auf Homburg-Bröltal, Gegner am letzten Spieltag). "Realistisch gesehen geht nichts mehr, aber dennoch wollen wir noch einmal alles raus hauen", sagt Trainer Stefan Müller.

Für den SV Bergfried spricht derweil im Kampf um den Klassenerhalt nicht mehr viel. Die Mannschaft von Trainer Karl Slickers rangiert auf dem ersten Abstiegsrang punktgleich mit dem SC West Köln. Doch die Kölner müssen nur noch gegen die beiden als Absteiger feststehenden Teams aus Bergneustadt und Rondorf antreten. Für Bergfried geht es dagegen am Sonntag (15.15 Uhr) gegen den Elften SV Bergisch Gladbach 09 II und eine Woche später zum Achten Homburg-Nümbrecht. "Wir müssen uns an den Strohhalm klammern und alles Erdenkliche versuchen", sagt Slickers. Irgendwo müssen die Kölner nach Bergfried-Rechnung mindestens einmal Unentschieden spielen, und man selbst muss beide Partien gewinnen.

Mit der Heimpartie am Sonntag (15.15 Uhr) gegen Homburg-Nümbrecht sowie dem Saisonfinale beim Neunten DSK Köln bieten sich schließlich für den FC Leverkusen noch einmal gute Gelegenheiten, Punkte einzusammeln. "Wir wollen um eine verbesserte Platzierung kämpfen und uns mit einem guten Gefühl aus der Runde verabschieden", sagt Trainer Marcus Feinbier. Gegen den SSV müsse man von Anfang an hochkonzentriert zur Sache gehen und dazu die sich bietenden Chancen eiskalt nutzen, sagt er. Bis auf den beruflich verhinderten Ilyas Katar ihm stehen alle Akteure zur Verfügung.

(mane)