Lokalsport: TuS Opladen empfängt Fast Break zum Derby

Lokalsport : TuS Opladen empfängt Fast Break zum Derby

Die Basketball-Oberligisten treffen morgen Abend aufeinander. Die Giants-Reserve ist am Sonntag dran.

Die Serie ist gerissen: Die erste Niederlage in 2017 kassierte TuS 82 Opladen nach teilweise furiosen Auftritten ausgerechnet gegen den abstiegsbedrohten TuS Königsdorf. Vielleicht war aber gerade wegen der zuletzt erfolgreichen Wochen auch ein Schuss Sorglosigkeit im Spiel von Sven Klespers Team auszumachen. Offensiv agierten die 82er so stark wie davor auch, aber defensiv war es dagegen ein Totalausfall, was die Sache für Klesper doppelt bitter machte.

"In der Defensive müssen wir immer konsequent und hellwach sein. Das ist meine Philosophie." Weil die nicht befolgt wurde, setzte es den Rückschlag. "Für uns heißt es jetzt: Mund abputzen und wieder in die Spur finden, wir können schließlich eine neue Serie starten." Für den Auftakt hätte er sich allerdings sicherlich einen einfacheren Gegner vorstellen können, denn die 82er empfangen morgen (Schlehahn-Halle, 19 Uhr) Fast-Break. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit (90:67), aber längst kein Maßstab mehr, meint der Coach des Tabellenführers, Thomas Pimperl: "Opladen hat mit Klesper den perfekten Mann für den Wiederaufbau verpflichtet. Seine Handschrift war sofort zu erkennen, es hat nur ein bisschen gedauert, bis die Mannschaft alles umgesetzt hat. Ihre Siegesserie gegen alle Verfolger um Platz vier bestätigt das." Für Samstag ist er dennoch optimistisch - auch wenn die seit Wochen stark aufspielenden Renè Lesser und Chris Fröhlingsdorf den Respekt vor den 82ern verstärkt haben: "Natürlich haben wir die auf dem Schirm. Aber sie werden das Spiel meiner Meinung nach nicht alleine entscheiden. Die Mannschaft, die im Kollektiv auftritt, wird das Derby gewinnen.

Einen Tag danach wollen die Young Giants ihre Aufholjagd auf Platz zwei fortsetzen. Jacques Schneiders Mannschaft reist zum Schlusslicht Hürth (Hinspiel 81:54). Weil das NBBL-Team zur gleichen Zeit auf Phoenix Hagen trifft, wird der Kader im Vergleich zum Bonn-Spiel ein anderes Gesicht haben. Für Schneider ist das nicht nur wegen des vermeintlich leichten Gegners kein großes Problem: "Wir haben einen qualitativ hochwertigen Spieler-Pool von 20 Leuten, außerdem werden jede Woche andere Spieler irgendwo gebraucht. Abstellungen dürfen in unserem Verein niemals eine Ausrede sein." Da die Erste bereits morgen in Karlsruhe am Ball ist, kann auch aus dem Pro-B-Team Verstärkung kommen.

(sl)
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