Basketball : TuS 82 verpasst den Aufstiegszug

Durch die Pleite in Uerdingen ist der Aufstieg kein Thema mehr. Auch der LTV verliert.

Der Aufstiegszug in die 1. Basketball-Regionalliga fährt dieses Jahr entweder nach Wuppertal, Köln oder Uerdingen. Auch der TuS Opladen galt in dieser Saison lange als möglicher Kandidat für den letzten Bahnhof, nach der 67:87-(35:40)-Niederlage bei Bayer Uerdingen am Samstag reicht es für die Mannschaft von Nadine Homann allerdings vorerst nur zur Durchgangsstation, den Rückstand von nun sechs Zählern auf Platz eins werden die 82er nicht mehr aufholen. "Wir haben sehr gut gekämpft, aber leider auch in jedem Viertel eine Sache gravierend falsch gemacht", lautete die Analyse der Opladener Trainerin.

Trotz des Fehlens von Sven Klesper hatte ihr Team genug Möglichkeiten, die Partei für sich zu entscheiden, stand sich aber im Grunde über die gesamten 40 Minuten selbst im Weg. Im ersten Durchgang war Opladen in der Defense beständig einen Schritt zu langsam, was sich besonders in der Reboundstatistik widerspiegelte. Als der Tabellenfünfte seine Nachlässigkeiten hinten in den Griff bekam, streikte die Offensive, wo die Center Moritz Thimm und Adrian Brückmann punkteten, aber zu selten effektive Entlastung von außen kam. Bis zur 39. Minute war es dennoch ein Kopf-an-Kopf-Rennen (76:79), am Ende bewiesen aber die Gastgeber an der Freiwurflinie die besseren Nerven. Homann: "Wir hatten genug Chancen, aber wir haben sie teilweise fahrlässig liegenlassen, diese Niederlage ist ärgerlich."

TuS 82: Nesges (13), Njai (9), Hennel (4), Mekki (1), Schlensker (2), Thimm (19), Brückmann (19), Bach, Neuendank.

Mehr deutlich als ärgerlich war dagegen die Niederlage des Leichlinger TV. Nach zuvor zwei Siegen setzte es für Björn Jakobs Team gegen Primus Ronsdorf eine 77:102-(48:49)-Niederlage, die der LTV-Coach als "verdient, aber zu hoch" einstufte. Nach schwachem Start und frühem Rückstand ließ seine Mannschaft im zweiten Viertel (34:19) zwar kurzfristig aufhorchen, war den starken Wuppertalern um Ex-Bayerprofi Gordon Geib, auch bedingt durch den Ausfall von Jonas Schröder, nie wirklich gewachsen. "In der zweiten Halbzeit haben wir einfach zu viele leichte Fehler im Angriff gemacht und unsere Stärke, in allen Mannschaftsteilen agieren zu können, nicht ausgespielt. Am Ende fehlte uns auch ein wenig die Kraft und damit die Konzentration", sagte Jakob.

LTV: M. Schröder (2), Wodaege (8), Messing (21), Kolk (6), Löhr (6), Zimmermann (20), Heischmann (10), Dugandzic (2), Kummerow (2).

(sl)