Lokalsport: TuS 82 setzt gegen Königshof auf Tempospiel

Lokalsport: TuS 82 setzt gegen Königshof auf Tempospiel

Opladens Handballer gehen das Heimspiel heute Abend selbstbewusst an - und basteln bereits am zukünftigen Kader.

Vor einer wichtigen Begegnung stehen die Handballer des TuS 82 Opladen in der Nordrheinliga. Heute Abend (19.15 Uhr) empfängt die von Fabrice Voigt trainierte Mannschaft den Tabellensechsten DJK Adler Königshof, der im Moment nur drei Zähler hinter dem TuS 82 rangiert. "Das ist ein starker Aufsteiger, der sich sehr schnell in der neuen Liga etabliert hat. Wir haben im Hinspiel schon leidvoll erfahren, zu was sie in der Lage sein können", sagt Voigt - und erinnert sich noch lebhaft an die 27:29-Niederlage aus dem Hinspiel.

Die Krefelder haben sich nach dem Sprung in die Nordrheinliga erstaunlich schnell angepasst. Trainer Dirk Wolf kann auf eine funktionierende Mischung von erfahrenen Akteuren sowie jungen Talenten zurückgreifen. Das Torhütergespann Paul Keutmann und Stefan Graedtke zählt zum Besten, was die Liga zu bieten hat.

"Gegen sie werden wir unsere Chancen wohl überlegt ausspielen müssen. Ich hoffe, dass wir eine gute Tagesform erwischen", sagt Voigt, der auf ausgeprägtes Tempospiel setzen will. Damit sei der Gegner am ehesten in Bedrängnis zu bringen und man gebe dem Adler-Team gar nicht die Gelegenheit, das eigene Spiel aufzuziehen.

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Vinzenz Gremmelspacher fällt mit einer Mandelentzündung für die Partie aus, Felix Barwitzki und Joscha Rinke sind aktuell angeschlagen und werden voraussichtlich nur für Kurzeinsätze zur Verfügung stehen.

Eine gute Nachricht gab es für die Opladener Verantwortlichen um Manager Volker Leisner unter der Woche, denn in Lars Jäckel kann der TuS 82 einen überzeugenden Zugang für die kommende Saison präsentieren. Der 25-jährige Rückraumspieler kommt vom Ligakonkurrenten SG Ratingen 2011. Sowohl dort als auch beim VfL Gummersbach II und dem Leichlinger TV sammelte der Distanzwerfer bereits Erfahrung in der dritten Liga. "Er wird uns enorm weiterhelfen. Ich bin glücklich über diesen Transfer", betont Voigt, der sein Team damit sehr gut aufgestellt sieht für die nächste Spielzeit.

Schwer wiegt indes der gleichzeitige Verlust von Ole Kähler, den es zum OSC Dortmund zieht, doch dieser Abgang habe sich laut Voigt nicht verhindern lassen: "Er studiert in Dortmund und der Wechsel lag nah. Wir haben aber durchaus die Hoffnung, dass er vielleicht bald zu uns zurückkommen kann."

(lhep)