Basketball : TuS 82 rettet sich, LTV wird Fünfter

Opladens Basketballer sichern sich mit einem Sieg den Verbleib in der 2. Regionalliga.

Es wurde schon mal mehr gejubelt an letzten Spieltagen beim TuS 82 Opladen. Natürlich gab es auch diesmal in Düsseldorf reichlich Emotionen bei Trainerin und Spielern, am Ende aber überwog erkennbar eines - die Erleichterung. Auf den letzten Drücker sicherten sich die Gäste durch ein 81:77 (37:29) in der Landeshauptstadt ein weiteres Jahr 2. Regionalliga und sorgten damit für einen versöhnlichen Abschied einer ansonsten mäßigen Spielzeit. Dass es nach den Abgängen von Thimm, Nesges, Brückmann und Klesper nicht wieder für die Spitzengruppe reichen würde, war vorherzusehen, die Zitterpartie bis zum letzten Spieltag indes nicht. Immerhin gelang es den 82ern, sich auf den Punkt zu fokussieren, als es am meisten darauf ankam. "Wir haben im Spiel defensiv und offensiv fast alles genauso umgesetzt, wie wir wollten", sagte Trainerin Nadine Homann. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels konnte sich ihr Team erstmals entscheidend absetzen, leistete sich danach aber immer wieder kürzere Aussetzer, so dass die Düsseldorfer in Schlagdistanz blieben. Als kurz vor Schluss nacheinander Klein, Blankenstein, Warnecke und Höhfeld foul- und verletzungsbedingt ausfielen, hatte Opladen keinen Center mehr auf dem Feld, bewies trotz der resultierenden Größennachteile aber Willen und Moral. "Diejenigen, die noch auf dem Feld standen, haben den Sieg ins Ziel gerettet", sagte Homann.

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TuS 82 Neuendank (2), Knieper (3), Warnecke (11), Foth (11), Höhfeld (12), Mekki (19), Williams (23), Blankenstein, Klein.

Weniger Glück auf der Zielgerade hatte Nachbar Leichlinger TV. Björn Jakobs Team unterlag vor mehr als 200 Zuschauern Am Hammer dem Tabellenzweiten Euskirchen mit 84:85 (45:43) und beendet die Saison somit auf Rang fünf. "Unsere Fans waren fantastisch, aber nicht nur heute, sondern schon die ganze Saison", sagte Jakob. Dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, lag vor allem an der schwachen Trefferausbeute von der Linie, wo die Blütenstädter 15 Punkte liegenließen. Dennoch überwog letztlich der Stolz, der Nummer zwei der Regionalliga erneut auf Augenhöhe begegnet zu sein. "Ich bin absolut zufrieden, wir waren absolut gleichwertig und haben gegen eine gute Mannschaft ein echtes Spitzenspiel durch zwei Fehler am Ende knapp verloren", sagte Jakob.

LTV Behrmann (13), Wodaege (16), Messing (5), Nevermann (8), Kummerow (3), Zimmermann (12), Heischmann (5), Dugandzic (2), Thimm (20), Wilczek, Nagel, Kolk.

(sl)