Regionalliga-Spitzenreiter : TuS 82 Opladen will bis 2022 in die Dritte Liga

Der Tabellenführer der Handball-Regionalliga-Nordrhein hat sich zum Ziel gesetzt, spätestens in zwei Jahren eine Klasse höher zu spielen. Vor dem Spiel bei der TSV Bonn sagt Trainer Fabrice Voigt: „Wehren würden wir uns aber auch in diesem Sommer nicht.“

Vor eigenem Publikum ist die TSV Bonn eigentlich eine Macht. Doch in dieser Saison haben die ehemaligen Hauptstädter an der Ringstraße drei ihrer fünf Partien verloren. So will natürlich auch der TuS 82 Opladen am Samstag (19.30 Uhr) dort gewinnen, um seine Tabellenführung in der Regionalliga-Nordrhein souverän zu halten. Unterschätzen werden die Handballer den Kontrahenten allerdings nicht.

Denn die Bonner gehören zum Feld der Verfolger. Den drei Heimniederlagen steht erst eine Pleite in der Fremde gegenüber, so dass das Team mit 14:8-Punkten Vierter ist. „Es ist eine Mannschaft, die mit vielen unterschiedlichen Abwehrsystemen agiert und schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen ist“, sagt TuS-Trainer Fabrice Voigt. „Wir benötigen einen disziplinierten Auftritt mit wenigen Fehlern.“

Dass die Opladener ihre eigene Deckungsstärke mit einem gefährlichen Umschaltspiel zur Geltung bringen, ist das Ziel. „Es ist eine kleine, laute Halle dort“, sagt Voigt. Die will der TuS freilich möglichst ruhig halten. Sollte das gelingen, bleibt sein Team mit zwei Punkten Vorsprung Erster und befindet sich weiter auf Aufstiegskurs. „Perspektivisch wollen wir 2022 in der Dritten Liga spielen“, erläutert Voigt. „Wir haben also noch etwas Zeit. Wehren würden wir uns aber auch in diesem Sommer nicht.“

Florian Klein (Kreuzbandriss) fällt ebenso aus wie Hendrik Rachow (Verdacht auf Leistenbruch).