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TuS 82 Opladen verspielt spielt unentschieden in Ratingen

Unentschieden in Ratingen : TuS 82 verspielt Vorsprung, rettet aber das Remis

Der Spitzenreiter der Handball-Regionalliga spielt 28:28 in Ratingen. Trainer Fabrice Voigt kann mit dem Punkt gut leben.

(ame) Nach elf Minuten sah es nach einer deutlichen Angelegenheit aus im Spiel der Handball-Regionalliga zwischen der SG Ratingen und dem TuS 82 Opladen: Felix Barwitzki hatte die Gäste gerade per Siebenmeter mit 9:2 in Führung gebracht, nahezu alles, was der Spitzenreiter versuchte, klappte, sowohl vorne als auch hinten. Weitere elf Minuten später hieß es plötzlich 11:11 – der TuS hatte die klare Führung durch viele leichte Fehler und eine stark nachlassende Wurfquote verspielt. Da immerhin Barwitzki bei seiner hundertprozentigen Erfolgsquote bei Strafwürfen blieb und den letzten nach dem Schlusspfiff ebenfalls verwandelte, endete die Partie auch unentschieden: 28:28 (14:15).

Zwar hatten die Opladener die knappe Pausenführung in Hälfte zwei immer mal ein wenig ausgebaut, Ratingen blieb aber nun dran und führte gar in der Schlussminute nach der Roten Karte gegen Birger Dittmer, der SG-Rechtsaußen Etienne Mensger beim Sprung in den Arm gegriffen hatte. Dank des Taktik-Kniffs von TuS-Trainer Fabrice Voigt, im letzten Angriff auf den siebten Feldspieler zu setzen, gab es aber noch den finalen Siebenmeter und damit das Remis. „Wir haben am Anfang gut Gas gegeben, dann kam aber aus unerfindlichen Gründen dieser Bruch ins Spiel, vorne wie hinten“, ärgerte sich Voigt, der vor allem die Ausbeute bei freien Würfen bemängelte: „Wir werfen bestimmt zehn Gegenstöße weg und dürfen den Vorsprung nicht so schnell verspielen. Wir verschenken durch unsere Wurfquote den Sieg, auch wenn ein Punkt in Ratingen okay ist. Deren Torwart hat dann auch gut gehalten.“ Das war Nils Thorben Schmidt, der nächste Saison im Opladener Tor steht. „Darum haben wir ihn ja auch geholt“, sagte Voigt.

TuS 82 Prützel (1. bis 57. Minute, 11 Paraden/davon gegen einen Siebenmeter), Fuchs (bei zwei Siebenmetern und ab 57., 0) – Rinke (5 Tore), Ellmann (2), M. Sonnenberg, J. Sonnenberg (4), Taymaz (1), Dittmer (5), Jagieniak (3), Barwitzki (5/5), Gremmelspacher (2), Goeddertz (1), Benger. Rote Karte: Dittmer (56:11 Minuten).