TuS 82 Opladen verliert das Spitzenspiel beim MTV Rheinwacht Dinslaken

Pleite im Spitzenspiel der Nordrheinliga : Voigts Griff in die Trickkiste bleibt ohne Erfolg

In Dinslaken mussten Opladens Handballer eine deutliche Niederlage hinnehmen. Trainer Fabrice Voigt bemängelte die fehlende Bereitschaft seiner Spieler.

Den Auftritt im Spitzenspiel beim Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken hatten sich die Handballer des TuS 82 Opladen definitiv anders vorgestellt. Das Gipfeltreffen der Nordrheinliga wurde schnell zu einer einseitigen Angelegenheit. Am Ende mussten sich die Schützlinge von Fabrice Voigt nach einer enttäuschenden Vorstellung mit 19:27 (9:16) geschlagen geben. Damit ist der Rückstand auf den Liga-Primus auf fünf Zähler angewachsen und der direkte Vergleich verloren. Am kommenden Wochenende kommt in der SG Ratingen 2011 gleich der nächste hochkarätige Gegner nach Opladen.

„Wir waren einfach nicht bereit für dieses Duell. Sowohl in körperlicher als auch mentaler Hinsicht war uns der Kontrahent immer einen Schritt voraus. Das ist schon sehr enttäuschend. Jetzt wollen wir zumindest um Rang zwei kämpfen“, betonte Voigt. Er bescheinigte lediglich Torhüter Michael Strock sowie den Rückraumspielern Johannes Sonnenberg und Joscha Rinke eine gute Leistung. Von seinen anderen Spielern sei „viel zu wenig“ gekommen.

Über 4:6 (10.) gerieten die Gäste schnell mit 5:12 (21.) ins Hintertreffen. Zwar probierte Voigt alles, was die taktische Trickkiste hergibt, blieb damit aber erfolglos. Nach dem 14:21 (44.) verkürzten die Opladener zwar noch einmal auf fünf Treffer, näher sollte der Herausforderer aber nicht herankommen. Egal, ob offensives Deckungssystem oder eine doppelte Sonderbewachung gegen Dinslakens Rückraumspieler – die Hausherren hatten stets die besseren Antworten. „Es war das berühmte Spiel, in dem wir noch Stunden hätten weiter spielen können und auf keinen grünen Zweig gekommen wären“, sagte Voigt.

TuS 82 Fuchs, Strock – Pötzsch, J. Sonnenberg (5/1), Ellmann (1), Anger (3), Dittmer (1/1), C. Göddertz, J. Jagieniak (2), Jäckel (4/3), Kötzle, M. Sonnenberg, Rinke (2), Gremmelspacher (1/1).