TuS 82 Opladen verliert das Nachbarschaftsduell bei der SG Langenfeld

Erste Niederlage in der Saison : TuS 82 spielt zu fehlerhaft für die nächsten Punkte

Beim 26:32 in Langenfeld unterliegen die Opladener Handballer in der Regionalliga-Nordrhein klar und deutlich.

Die Enttäuschung war nach Spielende zwar groß, doch Fabrice Voigt sah die Lage trotzdem gelassen. „Lieber verliere ich ein Mal richtig, als ein paar Mal mit einem Tor Unterschied“, sagte der Trainer des TuS 82 Opladen nach dem 26:32 (11:15) bei der SG Langenfeld. Für die Leverkusener war es die erste Niederlage in der Regionalliga-Nordrhein.

Die Opladener sind mit großen Personalsorgen in die Partie gegangen. Spontan hatte der Verein sogar Marius Anger einmalig reaktiviert, um Lücken im Kader zu schließen. Doch auch der Linkshänder konnte in der zweiten Hälfte keine Akzente setzen. Seine Chance genutzt hat jedoch Kaan Taymaz. „Das war ein Lichtblick“, betonte Voigt. „Er hat eine gute Leistung gezeigt.“ Davon abgesehen war der Coach durch die Bank unzufrieden. „Wir hatten keinen Zugriff in der Abwehr und das Torhüterspiel hat auch nicht funktioniert“, haderte er.

Zwar gaben sich die Gäste im Derby nicht auf, aber sie machten diverse Fehler, die sie in den vergangenen Wochen vermieden hatten. „Normalerweise haben wir vielleicht sechs technische Fehler. Diesmal hatten wir bestimmt 20. Das konnten wir nicht kompensieren“, ärgerte sich Voigt. Kurz vor der Pause kamen die Gäste noch auf zwei Tore heran, doch die SGL erstickte die Hoffnung gleich wieder im Keim. Das Halbzeitergebnis deutete bereits auf einen souveränen Sieg hin. Den brachten die Hausherren dann auch ins Ziel.

Trotz der Pleite bleibt der TuS 82 Opladen Regionalliga-Spitzenreiter. Verfolger Korschenbroich ist jedoch auf einen Punkt herangekommen. Am kommenden Samstag will die Mannschaft gegen den HC Weiden freilich zurück in die Erfolgsspur finden und die Niederlage in der Nachbarstadt vergessen machen.

TuS 82 Fuchs, Prützel, Strock – Rachow, J. Sonnenberg (4), Ellmann (1), Taymaz (4), Barwitzki (2/2), Göddertz (6), Jagieniak (3), Anger, M. Sonnenberg (2), Rinke (1), Gremmelspacher (3).