TuS 82 Opladen trifft auf eine böse Erinnerung aus Aachen

Nordrheinliga : TuS Opladen trifft auf die böse Erinnerung BTB Aachen

Das Hinspiel verlor die Mannschaft von Fabrice Voigt überraschend. Nun soll die Revanche gelingen, doch es drohen einige Leistungsträger auszufallen.

An das erste Aufeinandertreffen erinnert sich beim TuS 82 Opladen niemand gerne. In der Hinrunde der Nordrheinliga unterlagen die Handballer um Trainer Fabrice Voigt beim Tabellensiebten BTB Aachen überraschend mit 23:27 – und mussten damit einen Rückschlag im Kampf um die Spitzenposition einstecken.

„Wir haben uns damals sehr schwer getan und keine entsprechenden Lösungen gegen die gute 3:2:1-Abwehrvariante von ihnen gefunden“, sagt Voigt, der seitdem freilich reichlich Zeit hatte, sich entsprechende Ideen zum Überwinden des Aachener Bollwerks einfallen zu lassen. Am Samstag (19.15 Uhr) steht die Möglichkeit zur Revanche in der heimischen Bielerthalle auf dem Programm.

Nach dem eindrucksvollen 27:15-Auswärtssieg beim Tabellenzehnten TV Rheinbach ist wieder Optimismus bei der TuS 82-Anhängerschaft angesagt, nachdem der Start ins Jahr eher mäßig erfolgreich verlaufen war. Die Opladener haben ihre jüngste Schwächephase mit zwei Niederlagen in Folge jedoch hinter sich gelassen. Die Siege gegen den HC Wölfe Nordrhein sowie in Rheinbach belegen, dass sich die Mannschaft wieder stabilisiert hat.

In dem Gegner aus der Grenzstadt kommt allerdings ein unangenehmer Konkurrent an den Wiembach. Erst kürzlich qualifizierten sich die Aachener zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für das deutsche Amateurpokalfinale, das im April in Hamburg ausgetragen wird. Der frühere Bundesliga-Spieler Simon Breuer hat seinen Achillessehnenriss überstanden und leitet die Angriffe der BTB-Mannschaft mehr als umsichtig.

„Diesen starken Spieler müssen wir auf jeden Fall in den Griff bekommen“, fordert Voigt, der beim letzten Auftritt aber gerade mal 15 Gegentore notieren musste. Im Kader der Opladener sieht es allerdings nicht allzu berauschend aus. Bei Torjäger Marius Anger sind wieder die alten Rückenbeschwerden aufgetreten, dazu plagen sich Jan Jagieniak und Birger Dittmer mit Knieblessuren herum. Abwehrspezialist Aaron Ellmann laboriert zudem an einer Kapselverletzung – und Rechtsaußen Matthis Pötzsch ist darüber hinaus privat verhindert.

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