TuS 82 Opladen: Trainer Fabrice Voigt warnt vor der HSG Siebengebirge

Abstiegskandidat mit Überraschungspotenzial : Voigt warnt Opladens Handballer vor der HSG

In der Handball-Nordrheinliga reist der Tabellenzweite aus Opladen zum Abstiegskandidaten HSG Siebengebirge. Der hatte zuletzt mit einem überraschenden Auswärtssieg in Homberg auf sich aufmerksam gemacht.

Am vergangenen Wochenende lief in der Spitzengruppe der Handball-Nordrheinliga alles wie erwartet. Sowohl der Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken als auch der TuS 82 Opladen erfüllten ihre Pflichtaufgaben souverän. Beide Klubs haben derzeit die besten Chancen auf den Sprung in die dritte Liga. Während die Top-Teams in der Erfolgsspur blieben, hat sich in der Abstiegszone Opladens kommender Gegner, die HSG Siebengebirge, mit dem überraschenden 32:30-Erfolg in Homberg ein wenig Luft verschafft. Aufgrund der besseren Torverhältnisses steht die HSG auf dem ersten Nicht-Abstiegsrang.

„Mit dem Sieg in Homberg war nicht unbedingt zu rechnen. Er zeigt, wie gefährlich diese Mannschaft ist“, sagt TuS-Trainer Fabrice Voigt. Am Samstag (18 Uhr) sind die Opladener nun beim Tabellenzwölften zu Gast und wollen sich auch beim Abstiegskandidaten behaupten. Warnung genug sollten Opladen die eigenen Misserfolge beim HC Wölfe Nordrhein und bei BTB Aachen sein.

Durch die Reaktivierung von Rückraumspieler Edgar Schulz und Kreisläufer Andre Kirfel hat sich die HSG zuletzt enorm stabilisiert. Voigt zufolge werde das Team aus Königswinter am Ende wohl auch die Klasse halten. „In einem Heimspiel werfen sie zudem immer alles rein. Sie dürften auch dieses Mal nur schwer zu schlagen sein“, betont Voigt. Die verletzten Rückraumspieler Lars Jäckel und Sebastian Hindrichs fallen derweil weiter aus.

Opladen bastelt bereits am Kader für die neue Saison: Vom Nachbarn Leichlinger TV wird sich in Hendrik Rachow ein alter Bekannter anschließen. Für zwei Spielzeiten war der Kreisläufer bei den „Pirates“ aktiv, zuvor ging er bereits für fünf Jahre beim TuS 82 auf Torejagd. „Wir freuen uns alle sehr über seine Rückkehr. Er wird uns in allen Bereichen enorm weiterhelfen. Von seinen Erfahrungen in der dritten Liga werden wir profitieren“, sagt Voigt, der aktuell noch Ausschau nach einem weiteren Rückraumspieler hält.

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