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TuS 82 Opladen setzt das nächste Ausrufezeichen gegen Bergische Panther

Handball, 3. Liga : TuS 82 Opladen setzt das nächste Ausrufezeichen

Beim 32:25 gegen die Bergischen Panther erzielt Maurice Meurer acht Tore und der Handball-Drittligist TuS 82 Opladen feiert seinen sechsten Sieg im siebten Spiel.

Das Ergebnis war am Schluss wohl ein paar Tore zu hoch, doch der TuS 82 Opladen hat im Derby gegen die Bergischen Panther eine herausragende Leistung gezeigt. „Man muss es so klar sagen: Wir wurden auch vom Publikum in der Bielerthalle getragen“, sagte Trainer Fabrice Voigt über das 32:25 (16:12) in der Drittliga-Partie. „Als Coach geht mir aber auch das Herz auf, wenn ich sehe, dass meine Mannschaft aus den Fehlern der Vorwoche gelernt hat.“

Bei der HSG Krefeld Niederrhein hatten die Leverkusener ihre erste Niederlage kassiert und dabei viel zu häufig unvorbereitet aus dem Rückraum abgeschlossen. „Wir hatten alleine von der linken Seite 15 Fehlwürfe, diesmal waren es nur fünf“, betonte Voigt. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den Entscheidungen, die insbesondere Maurice Meurer, Birger Dittmer und Oliver Dasburg getroffen haben. Erstgenannter bewies mit acht Feldtoren einmal mehr den größten Torhunger beim TuS 82.

Bis zum 11:10 (19. Minute) blieben die Gäste aus Burscheid dran, dann nutzten die Hausherren eine gute Phase mit Treffern von Marius Anger, Oliver Dasburg, Yannik Nitzschmann und Jan Jagieniak zum 15:10-Vorsprung. Lange hielten die Leverkusener die fünf Tore Abstand – angeführt von einer erneut guten 6:0-Abwehr, die mit Jageniak, Meurer und Hendrik Rachow im Innenblock rotierte.

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Etwas hektischer wurde es erst eine Viertelstunde vor Schluss, als Meurer für zwei Minuten vom Feld musste und Dasburg in der Folge gleich zwei Siebenmeter vergab. Die Panther verkürzten auf 22:24 und schienen wieder in Reichweite zu sein. Opladen antwortete umgehend, spielte über die Außenpositionen, wo Markus Sonnenberg mit drei Treffern in Serie wieder für Beruhigung aus Sicht der Gastgeber sorgte.

Die Gegenwehr der Bergischen, die in Jens Reinarz ihren besten und erfolgreichsten Spieler hatten, war damit gebrochen. Unter dem Jubel von 380 Fans setzten die Opladener zur Kür an und schraubten das Ergebnis durch Dasburg, Sonnenberg, Meurer sowie Nitzschmann noch auf 32:25. „Es ist schon eine tolle Sache, wenn man erlebt, was bei uns gerade los ist“, schwärmt Voigt. „Die Halle ist voll, die Stimmung herausragend. Das gibt uns die paar Extra-Prozente, die wir in solchen Spielen brauchen.“

Neben den genannten Spielern lobte der Coach die geschlossene Mannschaftsleistung sowie Spielmacher Johannes Sonnenberg, der erfolgreich Regie geführt hat. Voigt: „Torhüter Jascha Schmidt hatte am Ende auch noch ein paar wichtige Paraden.“ Sogar ein Treffer ging noch auf sein Konto. Macht der TuS 82 so weiter, ist der sechste Platz und damit der direkte Klassenerhalt ein realistisches Ziel. Aktuell belegt das Team sogar Rang drei.

TuS 82 N. Schmidt, J. Schmidt (1) – Meurer (8), M. Sonnenberg (6/1), Nitzschmann (5), Dasburg (4/2), Jagieniak (3), Anger (2), Dittmer (2), J. Sonnenberg (1), Bachler, Rachow, Boelken, Adams, Krefting, Rinke.