Handball, 3. Liga TuS 82 Opladen plant Feier mit Fans

Leverkusen · Das letzte Heimspiel der Leverkusener Drittliga-Handballer gegen die TSG Haßloch beginnt früher, um eine Überschneidung mit dem DFB-Pokalfinale zu vermeiden.

Yannik Nitzschmann (mit Ball) ist einer aus dem Spieler-Quartett, das am Samstag aus Opladen verabschiedet werden soll.

Yannik Nitzschmann (mit Ball) ist einer aus dem Spieler-Quartett, das am Samstag aus Opladen verabschiedet werden soll.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Gut gelaunt dürfen sowohl der TuS 82 Opladen als auch Gegner TSG Haßloch den letzten Spieltag bestreiten. Hatte es zuletzt danach ausgesehen, als würde die Partie in der Bielerthalle (Samstag, 18 Uhr) noch entscheidend für die Gäste sein, steht seit vorigem Wochenende fest, dass auch Haßloch vorzeitig gerettet ist. „Deshalb hat der Gegner auch der früheren Anwurfzeit zugestimmt“, sagt TuS-Trainer Fabrice Voigt.

Denn im letzten Spiel hoffen die Leverkusener noch einmal auf viele Zuschauer – und eine schöne Party im Anschluss. „Wir werden auf einer Leinwand das DFB-Pokalfinale übertragen und hoffen natürlich auf einen Leverkusener Sieg“, sagt Voigt. Anstoß des Fußballspiels von Bayer 04 gegen den 1. FC Kaiserslautern ist um 20 Uhr, so dass der TuS 82 bei der 90 Minuten nach vorne gezogenen Anwurfzeit pünktlich fertig ist.

„Trotzdem wollen wir zum Abschluss natürlich keinen Sommerhandball zeigen, sondern uns standesgemäß mit einem Sieg verabschieden“, sagt Voigt. Im besten Fall ist für den Tabellenzehnten der Sprung auf Rang sieben möglich, wenn es schlecht läuft, geht es womöglich einen Platz herunter. „Spielerisch möchten wir an die gute zweite Halbzeit der vorigen Woche anknüpfen. Wir müssen unsere Chancen einfach reinmachen und dürfen uns keine langen Durststrecken erlauben“, betont der Trainer mit Blick auf einen 10:17-Rückstand bei der HSG Rodgau Nieder-Roden – letztlich verlor der TuS die Partie „nur“ mit 29:32.

Sobald das Spiel gegen Haßloch abgepfiffen wurde, dürfte es allerdings abseits des Sportlichen noch einmal emotional werden. Nachdem Louis Oberosler und Sebastian Damm bereits während der Saison gegangen sind, verabschiedet der Verein vier weitere Spieler. Jonas Leppich, Raik Flemm, Yannik Nitzschmann und Leon Sorg verlassen den TuS 82.

„Wir hoffen auf einen tollen Veranstaltungsabend mit den Punkten neun und zehn in der Rückrunde, der für die gute Grundstimmung sorgt“, sagt Voigt, der sich unter der Woche über einen weiteren Verbleib freuen durfte. Der 19-jährige Maximilian Schmidt wird auch in der kommenden Saison das Opladener Trikot überstreifen. Gleichzeitig verfügt er über ein Zweitspielrecht für Bayer Dormagen.

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