TuS 82 Opladen: Nordrheinligist ist am letzten Spieltag auf Schützenhilfe angewiesen

Letzter Spieltag : TuS 82 ist auf Schützenhilfe angewiesen

Um noch Dritter in der Handball-Nordrheinliga zu werden, benötigt der TuS 82 Opladen einen eigenen Erfolg in Bonn und einen Patzer der Konkurrenz aus Essen.

Die Handballer des TuS 82 Opladen blicken auf eine am Ende durchwachsene Saison zurück. Vor allem die vermeidbaren Punktverluste in fremden Hallen haben dem Nordrheinligisten wehgetan und ein besseres Abschneiden verhindert. Daher kämpfen am letzten Spieltag nicht die Opladener, sondern der starke Aufsteiger MTV Rheinwacht Dinslaken und die SG Ratingen 2011 im Fernduell um die Meisterschaft.

Der TuS 82 muss sich derweil am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellensiebten TSV Bonn rrh. durchsetzen und darüber hinaus auf einen Punktverlust des direkten Konkurrenten TuSEM Essen II hoffen, um als Dritter ins Ziel zu kommen. „Wir wollen noch einmal alles reinwerfen und den dritten Rang erreichen. Es wird aber eine ganz unangenehme Aufgabe“, betont Opladens Übungsleiter Fabrice Voigt.

Zwar setzten sich die Opladener im Hinspiel klar mit 28:17 gegen die Bonner durch, doch vor allem zu Hause ist der TSV eine Macht. Darüber hinaus hat die Mannschaft von Trainer David Röhrig einiges gutzumachen, kassierte sie doch am vergangenen Wochenende beim VfB Homberg eine derbe 23:36-Pleite. „Bonn verteidigt zu Hause immer extrem unangenehm mit ihrer 3:2:1-Variante. Da müssen wir vor allem im Angriff extrem diszipliniert zur Sache gehen“, fordert Voigt.

Der Übungsleiter muss lediglich auf den verletzten Vincent Gremmelspacher (Sprunggelenk) verzichten. Rückraumspieler Lars Jäckel kehrt nach abgelaufener Sperre in den Kader zurück.

Mehr von RP ONLINE