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TuS 82 Opladen ist vor der Qualität der Essener Reserve gewarnt

Heimspiel gegen TuSEM II : TuS 82 ist vor der Qualität der Essener Reserve gewarnt

Im Heimspiel gegen TuSEM Essen II wollen die Handballer des TuS 82 Opladen ihr Sechs-Punkte-Polster an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordrhein mindestens halten. Trainer Fabrice Voigt ist zufrieden mit der Trainingswoche, allerdings droht ein offensivstarkes Trio auszufallen.

Am Samstagabend in der Bielerthalle stehen nur die Opladener Handballer unter Druck, denn sie wollen ihre Tabellenführung in der Regionalliga Nordrhein verteidigen. Mit einer 25:29-Niederlage beim TV Aldekerk ist der TuS 82 in die kurze Karnevelspause gegangen. Der Vorsprung auf Verfolger SG Langenfeld beträgt immer noch sechs Zähler, doch gegen die Zweitvertretung vom TuSEM Essen wollen die Leverkusener nun unbedingt punkten. „Wir haben sehr engagiert trainiert, da war guter Zug drin“, sagt Coach Fabrice Voigt vor dem Duell am Samstag (19.15 Uhr).

„Zu Hause hat die Leistung eigentlich immer gestimmt. Das soll auch diesmal so sein“, sagt der Trainer, der vor der TuSEM-Reserve warnt. „Individuell ist es eine der besten Mannschaften in der Liga. Ihre Spieler sind sehr, sehr gut ausgebildet.“ Mit 18:16-Punkten stehen die Essener im gesicherten Mittelfeld. „Sie haben daher überhaupt keinen Druck – im Gegensatz zu uns“, betont Voigt. Neun Spieltage vor dem Saisonende will seine Mannschaft das recht komfortable Sechs-Punkte-Polster freilich nicht mehr aus der Hand geben und den Aufstieg sichern.

„Wir sind positiv gestimmt“, sagt der Coach. „Wir stellen uns dem Druck und sind überzeugt, von unseren Stärken profitieren zu können.“ Damit meint er vor allem die kompakte 6:0-Deckung, die abwechselnd von Jan Jagieniak, Aaron Ellmann und Hendrik Rachow im Zentrum besetzt wird. Das Trio ist dabei, doch im Angriff büßen die Leverkusener Qualität ein. Peer Pütz wird genauso fehlen wie die erkrankten Felix Barwitzki und Arne Fuchs. Dazu plagen Birger Dittmer Knieprobleme.

Sollten die 82er ihrer Favoritenstellung gerecht werden, kommen sie dem Aufstieg in die Dritte Liga wieder ein Stück näher. Für diesen Fall rüstet sich der Club in diesen Tagen. In Fynn Johannmeyer haben die Opladener ein großes Talent an Land gezogen. „Wir sind stolz, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Voigt. „Damit haben wir einen weiteren Linkshänder für unsere rechte Seite.“ Johannmeyer kommt vom Zweitligisten TSV Bayer Dormagen, für den er per Zweitspielrecht auch weiterhin auflaufen darf. Ersten Zugriff auf den 19-Jährigen werden aber die Leverkusener haben.