TuS 82 Opladen ist voll fokussiert auf den MTV Rheinwacht Dinslaken

Top-Spiel in der Nordrheinliga : TuS 82 nimmt Dinslaken in den Fokus

In der Handball-Nordrheinliga stehen für den TuS 82 Opladen die Wochen der Wahrheit an. Am Sonntag (11.15 Uhr) ist der von Fabrice Voigt trainierte Tabellenzweite zunächst beim Spitzenreiter MTV Rheinwacht Dinslaken gefordert.

Die nächsten beiden Partien der Handballer des TuS 82 haben es in sich. Nacheinander bekommt es der Nordrheinligist in den Spitzenspielen mit dem Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken und mit der SG Ratingen 2011 zu tun. Den Anfang macht am Sonntag (11.15 Uhr) das Gipfeltreffen beim Liga-Primus, danach wollen und müssen sich die Schützlinge von Trainer Fabrice Voigt mit dem anderen Konkurrenten, der derzeit auf Platz drei rangiert, auseinandersetzen.

„Wir richten aber unseren gesamten Fokus auf die Begegnung in Dinslaken. Alle Beteiligten gehen mit großer Vorfreude in das Aufeinandertreffen. Wir werden uns vor allem mit der frühen Anwurfzeit entsprechend auseinandersetzen müssen“, sagt Voigt, der bis auf den am Knie verletzten Sebastian Hindrichs seine beste Besetzung aufbieten kann.

Beim Blick auf die Tabelle in der Nordrheinliga wird deutlich, dass die Opladener praktisch zum Erfolg verdammt sind, wenn die Meisterschaft nicht schon vorzeitig entschieden sein soll. Mit einem Erfolg wie im Hinspiel (33:25) würde der TuS 82 bis auf einen Zähler an die Überraschungsmannschaft der Saison heranrücken. Bei einer Niederlage ist das Titelrennen eigentlich entschieden, weil dann fünf Punkte zwischen den Mannschaften liegen würden. Voigt zeigt sich im Vorfeld des Spitzenspiels optimistisch und betont: „Wir wissen sehr genau, was zu tun ist.“

Opladens Handballer haben sich in der zurückliegenden Trainingswoche konzentriert und gewissenhaft auf den MTV vorbereitet. Thema war dabei vor allem die kompakte 6:0-Deckungsvariante der Dinslakener. Dazu hat man sich selber in der Verteidigung auf die Achse Rückraummitte mit Kreisläufer Dennis Backhaus eingestellt.

Voigt zufolge werde es aber in erster Linie auf Kleinigkeiten ankommen. Entscheidend sei schließlich auch die Tagesform. „Und wie wir den Auswärtscharakter verkraften. Dinslaken wird immer frenetisch von seinen Anhängern nach vorne getrieben“, betont Opladens Trainer.

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