Handball-Regionalliga : TuS 82 Opladen ist in der Favoritenrolle

Gegen die HG Remscheid ist der Regionalliga-Tabellenführer gefordert. Torwart Nils Thorben Schmidt kommt im Sommer.

Der Start ins neue Jahr ist dem TuS 82 Opladen mit einem 26:24-Sieg gegen die TSV Bonn gelungen. Das lässt sich über den nächsten Gegner nicht sagen. Die HG Remscheid unterlag zu Hause gegen Regionalliga-Schlusslicht MTV Rheinwacht Dinslaken mit 26:32 und rutschte damit auf einen Abstiegsrang. „Für uns gilt es, die richtige Einstellung zu dem Spiel zu finden“, sagt TuS-Trainer Fabrice Voigt vor dem Duell gegen die Röntgenstädter, das am Samstag um 19.15 Uhr in der Bielerthalle steigt.

Remscheid steht nun als Tabellenvorletzter unter einem enormen Siegesdruck. „Das macht die Remscheider gewiss unangenehm zu bespielen“, sagt Voigt. „Aber in erster Linie dürfen wir das Spiel nicht zu locker angehen. Das ist ja oft das große Problem gegen Mannschaften, die nicht ganz so gut dastehen.“ Nominell ist der TuS 82 klarer Favorit. Mit 20:4-Punkten ist das Team Erster und muss nur auf den langzeitverletzten Florian Klein (Kreuzbandriss) verzichten. Der Verdacht auf einen Leistenbruch bei Hendrik Rachow hat sich nicht bestätigt.

Dass die HGR für eine Überraschung in Frage kommt, hat sie bereits bewiesen. Zwar hat das Team bislang nur sieben Punkte geholt, trotzte dabei aber Opladens erstem Verfolger, dem TV Korschenbroich, beim 27:27 zu Hause einen Punkt ab. „Schlecht besetzt sind sie sicher nicht. Wir müssen aufpassen“, warnt der Coach.

Der TuS-Kader für die kommende Saison nimmt indes weitere Formen an. Für Arne Fuchs, der den Verein im Sommer verlassen wird, verpflichtete der Klub Nils Thorben Schmidt. Der Torhüter mit Drittliga-Erfahrung wechselt von Ligakonkurrent SG Ratingen nach Leverkusen. Er wird gemeinsam mit Eric Prützel das TuS-Gespann in der kommenden Saison bilden. Michael Strock bleibt dem Klub als dritter Schlussmann erhalten. „Auch das freut uns sehr“, sagt Voigt. „Er will in Zukunft etwas weniger Aufwand betreiben. Umso schöner, dass er trotzdem bei uns bleibt.“