TuS 82 Opladen hofft auf mehr Biss gegen die HC Wölfe Nordrhein

Nach zuletzt zwei Niederlagen: TuS 82 hofft auf mehr Biss gegen die Wölfe

Der Handball-Nordrheinligist will am Samstag gegen den HC Wölfe Nordrhein zurück in die Spur finden.

Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Handballer des TuS 82 Opladen zwei Partien in Folge verloren. Der 30:32-Heimniederlage gegen TuSEM Essen II folgte ein 25:27 beim TV Korschenbroich. Das Team um Trainer Fabrice Voigt war nach zuvor sechs Siegen in Folge mit großen Ambitionen ins neue Jahr gestartet, ist im Aufstiegsrennen in der Nordrheinliga nun aber zurückgefallen. „Uns ist ein wenig der Flow verlorengegangen. Die Jungs haben einmal mehr gemerkt, dass es nur über wirklich harte Arbeit funktioniert“, betonte Trainer Voigt.

Es könnte also kaum einen besseren Zeitpunkt geben, als am Samstag (19.15 Uhr) gegen den HC Wölfe Nordrhein zu spielen. Zum einen wollen Marius Anger und Co. die letzten beiden Partien vergessen machen, zum anderen gilt es noch Revanche zu nehmen für die bittere 23:30-Hinspielniederlage.

Die Duisburger stehen mit dem Rücken zur Wand, sind zuletzt sogar auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt. Die knappen Niederlagen gegen die SG Ratingen 2011 (19:20) und beim TV Jahn Köln-Wahn (26:27) schmerzen bei den Wölfen, die mehr denn je um den Klassenerhalt bangen müssen. „Wir haben das erste Aufeinandertreffen damals nicht gut bestritten. Ich hoffe, dass wir wieder in die Spur finden. Die Trainingswoche war jedenfalls weitaus besser als noch zuletzt – das gibt mir Hoffnung und Zuversicht“, erklärt der Opladener Coach.

Personell hat sich beim TuS 82 nichts verändert, die Mannschaft geht in bester Besetzung an den Start. Der vor dieser Saison von den Bergischen Panthern gewechselte Rückraum-Allrounder Sebastian Hindrichs darf sich zudem Hoffnungen auf vermehrte Einsatzzeiten machen: Bei der Niederlage in Korschenbroich war Hindrichs einer der wenigen Lichtblicke bei den Opladenern. Derweil wurde bekannt, dass Rückraumspieler Lars Jäckel die Opladener nach nur einem Jahr mit unbekanntem Ziel verlassen wird. Die Verantwortlichen um Volker Leisner befinden sich daher auf der Suche nach einem neuen, im Idealfall jungen und talentierten Halblinken.

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