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TuS 82 Opladen fiebert der Rückkehr in die Bielerthalle entgegen

Handball, 3. Liga : TuS 82 fiebert der Rückkehr in die Bielerthalle entgegen

Auf den letzten Drücker erhält die frisch sanierte Spielstätte der Opladener Drittliga-Handballer die Freigabe. So kann die Partie gegen die ESG Gensungen/Felsberg in der eigenen Halle stattfinden.

Noch am Mittwoch schienen die Drittliga-Handballer des TuS 82 Opladen die nächste Kröte schlucken zu müssen. Seitens der Leverkusener Stadtverwaltung hieß es, dass die Bielerthalle aufgrund einer noch ausstehenden Reparatur der Belüftungsanlage noch nicht für den Wettkampfbetrieb freigegeben werden könne. Das hätte bedeutet, dass auch das zweite Heimspiel der Saison gegen die ESG Gensungen/Felsberg in Burscheid über die Bühne hätte gehen müssen. Doch es kam dann doch noch anders. Das Duell steigt am Samstagabend (19.30 Uhr) in der Bielerthalle.

„Damit hatten wir nicht mehr gerechnet“, sagt Coach Fabrice Voigt. „Die Lüftungsanlage wurde kurzfristig doch noch repariert und kurze Zeit später war die ersehnte Freigabe da. Wir haben uns natürlich riesig gefreut.“ Die Organisation in Burscheid sei hervorragend gewesen, doch richtig heimisch fühle sich der TuS 82 nur in der Bielerthalle. Die Partie gegen Gensungen/Felsberg ist also das zweite erste Spiel für Opladen. „Nach 18 Monaten ohne Fans brennen wir auf eine volle Hütte. Wir hoffen auf großen Zuspruch“, sagt Voigt. „Zur Einstimmung spielt unsere Zweite ab 17 Uhr gegen Fortuna Köln in der Oberliga.“

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Die Partie der Ersten sei allerdings alles andere als ein Selbstläufer. Der TuS 82 ist zwar mit zwei Siegen hervorragend in die Saison gestartet, während der Gegner aus Nordhessen zwei Mal verlor, doch Voigt ist von der Qualität überzeugt. „Ich habe mir die Spiele angesehen. Das ist schon richtig gut. Den Gegner dürfen wir auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen“, erläutert der Coach, der seiner Mannschaft dennoch den dritten Erfolg in Serie zutraut. „Bei uns ist noch nicht alles Gold, was glänzt, aber gerade der jüngste Auftritt war schon gut. Wir können sicher noch mehr Tempo gehen, müssen aber speziell gegen diesen Gegner aufpassen, auch selbst einen ordentlichen Rückzug an den Tag zu legen.“

Für ein erstes Fazit sei es noch zu früh. „Dafür sollten wir sechs, sieben Spiele absolviert haben“, sagt der Trainer. „Die dicken Gegner kommen noch – und bei uns hoffe ich, dass ich schon jetzt den nächsten Schritt sehen kann.“ Personell bleibt die Lage unverändert. Jan Jagieniak nimmt noch ein Antibiotikum und fällt aus, Aaron Ellmann fehlt mit einem Knorpelschaden, und auch Torhüter Jascha Schmidt ist noch nicht fit. Der Rest des Kaders dürfte zumindest auf der Bank sitzen.