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TuS 82 Opladen empfängt die Bergischen Panther zum Drittliga-Derby

Handball, 3. Liga : TuS 82 Opladen setzt gegen die Panther auf die „Bielerthölle“

Am Freitag empfängt der Opladener Handball-Drittligist die Bergischen Panther. Im Derby will sich das Team von Coach Fabrice Voigt nochmals steigern.

Kurios geht es in der 3. Handball-Liga zu. Nicht etwa, weil der TuS 82 Opladen am vorigen Wochenende im sechsten Saisonspiel zum ersten Mal verlor, sondern vielmehr, weil es in der Staffel noch zu keinem einzigen Unentschieden gekommen ist. Immerhin 36 Partien wurden bislang absolviert, statistisch müsste etwa jede zehnte remis enden. Für die Leverkusener ist der Umstand aber gar nicht so ungewöhnlich. „Tatsächlich kann ich mich während meiner gesamten Zeit als Trainer kaum an Punkteteilungen meiner Mannschaft erinnern“, sagt TuS-Coach Fabrice Voigt. Das nächste Duell gegen die Bergischen Panther hat zumindest das Zeug dazu. Beide Teams sind obenauf, wenn sie am Freitagabend um 20 Uhr in der Bielerthalle antreten.

„Wir treffen auf eines der erfahrensten Drittliga-Teams überhaupt“, betont Voigt. „Der Kader verfügt über viele gestandene Spieler – sogar über welche mit Erstliga-Erfahrung.“ Gemeint sind Jens Reinarz und Max Weiß, die in Diensten des Bergischen HC vor einigen Jahren im Oberhaus aktiv waren. Letzterer beendete auf dem Höhepunkt seines Schaffens seine Profi-Laufbahn, machte eine Weltreise, und tritt seither auf gehobenem Amateurniveau an. „Max Weiß ist eine Maschine“, ist Voigt überzeugt. „Mit Reinarz im Rückraum bildet er eine super Achse, die wir erst einmal verteidigen müssen.“

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Defensiv sieht der TuS-Trainer noch Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft. „Da fehlte uns beim 24:30 in Krefeld manchmal der Zugriff“, sagt er. „Aber auch offensiv werden wir Gelegenheit haben, Dinge besser zu machen.“ Zuletzt nahmen die Opladener den einen oder anderen Abschluss auch unvorbereitet. „Das wurde bestraft – und es wird bestraft, wenn wir es weitermachen.“

Auch wenn die Panther sehr eingespielt sind und eine Grippewelle vor zwei Wochen inzwischen überwunden haben, rechnet sich Voigt Chancen aus. „Wir können gegen Top-Mannschaften mithalten. Dabei setzen wir natürlich auch auf die Zuschauer.“ Bislang verwandelte das Publikum die Bielerthalle stets in die berüchtigte „Bielerthölle“. Eine Zurückhaltung beim Ticketkauf – wie ihn so viele Vereine aktuell erleben – gibt es beim TuS 82 kaum. Voigt: „Wir haben das Spiel als Derby extra auf Freitag gelegt, damit noch mehr Zuschauer dabei sein können.“ Personell ist die Lage bei den Opladenern nur leicht angespannt. Marius Anger und Philipp Krefting sind noch krank, Johannes Sonnenberg und Birger Dittmer haben mit Blessuren zu kämpfen.